Flexpreis unflexibel bei Fahrtantritt um Mitternacht? (Fahrkarten und Angebote)

musicus, Donnerstag, 08.06.2017, 15:16 (vor 3258 Tagen) @ HH-Ole

Sehe ich richtig, dass wenn ich entweder um 22:44 oder doch erst danach um 0:05 von Hannover nach Hamburg abfahren möchte, das aufgrund der (von mir sowieso gehassten) taggenauen Fahrtantrittsregel nicht durch eine Flexpreisfahrkarte abzudecken ist?

Siehst du richtig. Du bist zum (theoretischen) Fahrtantritt exakt am 1. Geltungstag gezwungen.

Oder gibt es einen Überlappungsbereich bei Fahrtantritt kurz nach Mitternacht?

Wäre mir neu.

Jedenfalls möchte ich nicht lügen, deshalb zählt die Variante nicht, sich einen tariflich gleichgestellten S-Bahn-Vorlauf auszudenken, um die Fahrt schon am Vortag angetreten zu haben....

Jedem sein ethisches Dilemma! Die Praxis, Fahrkarten für einen längeren Laufweg zu lösen als man tatsächlich zu befahren beabsichtigt, ist allerdings ein eher alter "Trick" zur Optimierung von Fahrpreisen und Gültigkeitszeiträumen. Meine Skrupel gegenüber einem jüngst mit Paradoxien und Schikanen angereicherten "Flexpreis" hielten sich da doch in eher engen Grenzen, zumal die Schwankungsbreite ja ach so überschaubar ist - falls denn der DB überhaupt eine Einbuße entstünde.
Nachdem ja aber der fahrplanbasierte Verkauf gang und gäbe ist, frage ich mich, wo für den kompromisslos ehrlichen Fahrgast die Schwierigkeit verborgen liegt, das Ticket erst dann zu lösen, wenn der tatsächliche Reisezeitpunkt feststeht.


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