Mit Offenbachern direkt hat das weniger zu tun... (Reiseberichte)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 18.01.2016, 12:47 (vor 3835 Tagen) @ ALR997

Das kennt man ja auch vielen Ressorts. Viele Berufe, die früher einfach gemacht wurden, weil man sie gerne gemacht hat, sind heute womöglich der letzte Ausweg. Schlecht bezahlt, schlechte Konditionen wie du schon sagst.
Dementsprechend sinkt dann eben auch die Motivation, mehr zu leisten, als man muss, mehr zu wissen, als man muss.
Zur Verteidigung des Fahrpersonals muss man sagen: um den RMV-Tarif zu verstehen braucht es mehr als 1-2 Jahre ;-)

So weit so richtig. Wenn aber der Busfahrer nicht mal das Produkt "Anschlußfahrkarte" überhaupt kennt, ist das doch eindeutig zu wenig Tarifkenntnis. Bis ins letzte Details die Regeln mit allen Ausnahmen, Ausnahmen von Ausnahmen und Fußnoten, die nur greifen, wenn die Ausnahme der Ausnahme von der Ausnahme nicht gilt, steht auf einem anderen Blatt. Aber grundsätzlich sollte man wissen, welche Fahrkartenarten das Sortiment beinhaltet.

Ich denke mal, in Frankfurt wird man das einzig und allein aus Kostengründen getan haben, nicht wahr?

Natürlich. Und aus gut informierten Kreisen wird berichtet, daß die Ersparnisse ziemlich genau so groß sind, wie die Kosten, die das Unternehmen, das extra zur Koordination dieser Ersparnisse gegründet wurde,verursacht. Mal schauen, ob IM Maria mich gleich wieder wegen Traffiq-Bashing anschreibt. Wäre ja nicht das erste Mal. :o)

Wenn du 100 Fahrgäste an der Haltestelle hast, und von ihnen verlangst, dass sie sich alle schön in Reihe stellen, dann machst du dir halt keine Freunde ;-)

Es sei denn, Du bist in England. Da geht das von alleine und als Ausländer schaut man mit Staunen darauf.

112 ist auch schonmal ne Hausnummer! Wenn ich überlege, wie schnell die Leute bei uns über die Straße (30er-Zone) fahren, dann ist es vielleicht nur Glück, dass selten etwas passiert und wenn ist es auch meist nur Blechschaden.

Mindestens einmal im Jahr spielt da auch einer Pingpong, nachdem er auf nassen Straßenbahnschienen die Kontrolle über sein Auto verloren hat. Das übelste war vor einigen Jahren ein besoffenes Duo in einem kleinen Kastenwagen (Kangoo oder so eine Schaukel), das erst einen Radfahrer über den Haufen fuhr, weiter heizte, und dann ein Stück weiter an einer Verkehrsinsel die Flugeigenschaften ihrer Lastenente testete. Mehrere Überschläge später blieb das Vehikel dann in Rückenlage kurz vor dem Verkaufsstand einer Bäckerei liegen. Die beiden rotzbesoffenen Insassen konnten kurz darauf abseits der Unfallstelle von der Polizei aufgefunden werden.

Das ist wohl richtig, aber es geht auch umgekehrt: 2./3. Gang 50 oder 4./5. Gang 30 (je nach Fahrzeug natürlich).

Unter Umständen schon, aber realistisch ist doch eher ersteres Szenario. ;-)

Die Frage "generelles Tempolimit - ja oder nein?" ist vermutlich in Deutschland die am schwersten diskutierte Frage aller Zeiten. Flüchtlinge hin oder her, wenn man den Audi auf der A3 nicht mehr ausfahren darf, dann gibts aber Revolution!

Stimmt. Aber zum Glück fahre ich keinen Audi - und auf "meinen" Strecken ist eh entweder de jure oder de facto nie mehr als 100 drin.

Ein gutes Argument. Allerdings würde ich bei solchen Geschwindigkeiten gar nicht erst den Tempomat einschalten. Viel zu oft Ampeln, Kreuzungen oder Zebrastreifen! Allerdings von Vorteil wenn man auf der Autobahn die Reisegeschwindigkeit von 160 halten möchte um den nebenan fahrenden IC zu besiegen ;-)

Wenn man bremst, geht der Tempomat doch wieder aus. Also stören die vielen Ampeln in der Standardschaltung "rote Welle" und die wenigen Zebrastreifen nicht mehr, als sie es so oder so tun. Hier ist es leider mittlerweile gefährlich, an Zebrastreifen anzuhalten. Vor nicht allzulanger Zeit passierte es wieder mal, daß irgendein Vollpfosten nicht als zweiter am Zebrastreifen stehen wollte, und den ersten, der hielt, um einen Fußgänger queren zu lassen, rasant überholte. Dummerweise hatte dies zur Folge, daß sich Auto des Vollpfostens und Fußgänger kurzzeitig zur gleichen Zeit am gleichen Ort aufhalten wollten. :(

Bestimmt die Hälfte aller Führerscheine in Deutschland in Händen von Personen, die nicht zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet sind, sehende Grüße,
der Colaholiker

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