Eisenbahn komplexer als Straßenverkehr (Allgemeines Forum)

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 05.11.2015, 08:58 (vor 3822 Tagen) @ Colaholiker


Im Normalbetrieb fahren Züge heute nicht auf Sicht und das werden sie damit auch nicht, andere Sensoren braucht man also nicht. Die Überwachung des einsehbaren Bereichs hingegen ist relativ gut abzugrenzen, da, anders als beim Auto, der zuknftige Fahrweg zentimetergenau bekannt ist. Optionen wie "etwas weiter links fahren" gibt es bei der Bahn nicht, man muß also nur das Lichtraumprofil und die vor dem Zug liegende Gleisgeometrie überwachen. Einen Stand wie jetzt zu erreichen, halte ich für machbar. Kameras könnten sogar in schwierigen Sichtsituationen Teile des optischen Spektrums (Infrarot) nutzen, die kein mir bekannter Tf heute mit seinen Augen wahrnehmen kann.

Hallo
Versuchs mal hier:
[image]

http://www.oltnertagblatt.ch/blaulicht/92-jaehriger-mann-wird-vom-waldenburgerli-angefa...

Was du vergisst: dass die Eisenbahn nicht nur aus HGV- und Hauptstrecken besteht, sondern, wenigstens ausserhalb Deutschland, ein vielfältiges Verkehrsmittel ist.

Und das, was du über das Bremsen sagst, beweist, dass du noch nie ein Bremsventil in der Hand hattest.
Ich rate dir mal, zu einem Gespräch mit einem Führer in Goldau, nachdem er bei Sturm und Laubfall im Herbst einen Zug das 50%o Gefälle hinuntergeführt hat.

Man kann sicher alles irgendwie automatisieren. Nur muss man auch die Kosten ansehen. Ich behaupte, dass der Umbau auf führerlos, soviel kostet, dass viele Bahnen eingestellt werden.

Gruss Guru


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum