Der Kontraste-Beitrag zum Nachlesen (Allgemeines Forum)

Henrik, Freitag, 23.01.2015, 01:19 (vor 4094 Tagen) @ ICE-T-Fan

Zusammenfassung der Argumente aus der Sendung:

wozu..?
man kann ihn komplett nachlesen.

http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-22-01-2015/fernbusse.html

soviel ists ja nun nicht.

Bahn zahlt "Maut" = Trassengebühren + Stationsgebühren + "Parkplatzgebühren" + Entsorgung der Toiletten

Bus zahl das alles nicht oder es wird illegal umgegangen

Fahrer arbeiten länger und überschreiten gesetzliche Lenkzeiten

Die DB sieht aufgrund des Wettbewerbs den Intercity als unwirtschaftlich und es droht mittelfristig Abkopplung von der Fläche, namentlich Kiel, Bremen, Rostock, Saarbrücken und Dresden. Der ICE soll als möglicherweise alleiniges Fernverkehrsprodukt auf dem Kernnetz prioritisiert werden.

Die Wirtschaftlichkeit des IC ist grundsätzlich niedrig, nicht erst seit der Fernbusliberalisierung.
Die DB sieht ihn also nicht wegen des Wettbewerbs als wirtschaftlich kritisch an.
Bei den genannten Städten geht es nicht um den IC, sondern den ICE-Verkehr, das ICE-Netz,
zudem erfolgten die Aussagen diesbezüglich nicht von der DB, sondern von Herrn Kirchner, Vorsitzender der EVG, er befürchtet ein solches Szenario.
von einem ICE als alleiniges FV-Produkt war in der Reportage auch nicht die Rede.

Eine Bus-Maut ist politisch nicht durchsetzbar

wurde so nicht gesagt, wäre auch gewiss haltlos, eine solche Einschätzung.
Eine extra gesonderte Bus-Maut, eine zusätzliche Belastung des frischen Fernbusmarktes ist jetzt nicht geplant - das war alles zu dem Thema
und die Aussage, der O-Ton ist bereits monate alt, jedoch mit wenigstens schönen Außenaufnahmen vorm Hotel nebenbei. ;)

also soll die DB seitens der Bundesländer verpflichtet werden auch unwirtschaftliche Strecken weiterhin mit Fernverkehr zu bedienen.

seitens des Bundes, nicht Bundesländer,
die Bundesländer wollen jedoch darauf hinstreben.
aus dem GG wurde ja bereits zitiert.
"verpflichtet" passt nicht so recht.

Wenn man konsequent ist, müsste man die Streichungen akzeptieren.

genau. das wäre nur zu konsequent & plausibel.

Im Grund bestraft man damit die DB. Man kann die DB als eigenwirtschaftliches Unternehmen nicht dazu verpflichten unwirtschaftlich zu fahren. Das läuft wohl wieder auf neue teure Subventionen hinaus.

es war damit nie was anderes gemeint als direkt subventionierter FV,
entsprechende Stellungnahmen dazu gibt es ja auch einige von Seiten der Bundesregierungen.

Der Bus ist derzeit in Sachen CO2-Bilanz umweltfreundlicher als die Bahn, aber der Elektrobetrieb hat das größere Einsparpotential und mittelfristig soll die Bahn das umweltfreundlichere Verkehrsmittel werden.
Durch Rückzug aus der Fläche wird die vorhandene Infrastruktur schlechter ausgelastet und somit fallen weniger Einnahmen für die Instandhaltung und den Ausbau an. Damit wird das Schienennetz langfristig teurer für den Steuerzahler.

..so Frau Dziekan vom UBA.
aus ihrem Hause kamen auch schon genau entgegenteilige Aussagen.


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