Nicht-Neigezüge könnten es auch richten? (Allgemeines Forum)

Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 26.08.2013, 14:01 (vor 4622 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von Twindexx, Montag, 26.08.2013, 14:05

Hoi,

Die EC hatten schon im darauffolgenden Fahrplan längere Fahrzeiten, man konnte dies wohl doch nicht ganz so gut einhalten.
Ansonsten hatte der Zug weniger Fahrzeitreserve und wurde mit allerhöchster Priorität durchgeboxt. Heute mit diskrimierungsfreiem Netzzugang muss ja jeder Zug gleich behandelt werden, weshalb das so heute nicht mehr geht. Auch mit Blck auf die heute üblichen Taktfahrpläne, wo jeder Zug dieselbe Fahrzeit hat und nicht ein einziger viel schneller als der Rest ist.
Dann ist es so, dass die DB in den letzten Jahren grundsätzlich mehr Fahrzeitreserve einrechnet, um ausgefallene Antriebseinheiten zu kompensieren. Es ist nämlich so, dass wenn bei einer 101 eine Antriebseinheit ausfällt, die Lok trotzdem weiterfährt. Um die Fahrpläne einhalten zu können, wurden Deutschlandweit die Fahrzeiten von Fernzügen systematisch verlängert. Es ist für die DB Fernverkehr offensichtlich wirtschaftlicher, die Fahrzeiten etwas zu verlängern, als Lokomotiven, welche nur noch 75 oder 50% Leistung geben (was auch in die Anfahrbeschleunigung geht), sofort in die Werkstatt zu schicken.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.


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