lieber landesweit IC160 als gezielt IC250? (Allgemeines Forum)

GibmirZucker, Montag, 05.11.2012, 14:38 (vor 4902 Tagen) @ Oscar (NL)

Der IR war ja eigentlich ein IR200... Die Distanzen in Deutschland erfordern relativ hohe Geschwindigkeiten, etwa Freiburg-Hannover wäre mit 160 statt 250 spürbar langsamer. Sicher ist es eine grundsätzliche Frage, wo NBS nicht aus Kapazitätsgründen erstellt werden, ob man mit dem Geld nicht einen IR/IC in der Fläche subventionieren könnte. Aber entweder fordert die Kapazität einen Neubau, Fulda-Hannover oder/und sind die aktuellen Geschwindkeiten weit jenseits der 160, Frankfurt-Köln, Erfurt-Ebensfeld, dass die Bahn absolut nicht konkurrenzfähig ist. Und ob eine NBS für 160 oder 250/300 ausgelegt wird, macht in den Investitionen keinen großen Unterschied. Ebenfalls nicht im Betrieb, höherer Energieverbrauch steht einem kleineren Personalbedarf/km gegenüber. Sogar in der Schweiz, die von der Kleinräumigkeit - bei viel komplizierterer Topographie - mit Holland zu vergleichen ist. Sogar da wird 200 gefahren.

Der Flächen-IR/IC wäre machbar, etwa indem ein RE in einen IR/IC-Lauf integriert wird. Beispiele gibt es mehr als genug, sogar der RE Basel-Offenburg könnte mit dem IC Karlsruhe-Nürnberg zu einem IC/IR/? Basel-Offenburg-Karlsruhe-Stuttgart-Nürnberg zusammengelt werden. Es ergäben sich daraus interessante Direktverbindungen. Nur finanziert die DB den Fernverkehr selbst, den RE dagegen die Länder. Eine Folge der Regionalisierung der Verkehrspolitik. Ich sehe darin das Problem, weniger in der Konkurrenz zu hohen Geschwindigkeiten.


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