Inkompetenz der Zub beim Ersatzfahrplan (Allgemeines Forum)

SuperMazza, Samstag, 06.12.2008, 12:53 (vor 6313 Tagen)

Meine Mutter fuhr neulich von Koblenz nach Leipzig. Sie hatte einen sehr früh gekauften Sparpreis mit Anschluss in FfM-Flughafen an den ICE, der dort beginnt über FfM-Süd nach Leipzig. Sie sagte im Zug, dass sie ja bis FfM Hbf fahren müsse wegen Ersatzfahrplan etc. Antwort war: Nein, sie haben Umstieg in FfM-Flug. gebucht. Auf den Hinweis der Zug führe nicht, wurde geantwortet, dass er fährt. Kurz vor Flughafen kam dann die Durchsage, dass er nicht fährt und man bitte bis zum HBF fahren solle. Soweit ist das ja noch ok, wenn auch nicht verständlich.

Heute fuhr meine beste Freundin mit Ihrem Mann Montabaur - Erfurt, auch gebucht mit Sparpreis über Flughafen. Sie musste im Zug nachlösen da der Zub nicht anerkennen wollte, dass sie früher als gebucht losfuhren, um zur selben Zeit anzukommen. Sie rief mich an und erklärte mir die Situation und ich riet ihr, auf das Kulanzrecht der Nutzung früherer oder späterer Verbindungen zu bestehen. Dies sagte sie auch im Zug. Daraufhin sollte sie mir einen schönen Gruß ausrichten und ich hätte keine Ahnung. Auf meine Empfehlung hin sind sie dann in FfM Hbf ins Reisezentrum gegangen. (Zeit genug war ja) Dies war auch gut so. Die Mitarbeiterin schrieb die Karte frei, erstattete die Nachzahlung zurück und erklärte, sie können so etwas nicht verstehen. Das wäre Allen bekannt und es wäre richtig, dass man dann die frühere oder spätere Verbindung nehmen kann. Hat so ein Verhalten der Zub eigentlich System bzw. einen Grund? Auch auf den Hinweis im Zug, der gebuchte Anschluss würde doch nicht fahren, wurde gegenteilig geantwortet. Ganz ehrlich, aber mir kann doch keiner glaubhaft erklären, dass die Angestellten die Situation nicht kennen. Ich finde, so etwas gehört in die Presse.


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