London-Glasgow vs. Berlin-München (Allgemeines Forum)

ITF, Mittwoch, 11.01.2012, 14:20 (vor 5207 Tagen) @ Oscar (NL)

Man würde fast sagen, der ganze deutsche Rennbahnkirmes wäre gar nicht nötig. Daher folgende Fragen:

1. Die englischen Züge halten viel weniger? (nur Birmingham und Manchester?)

Das stimmt. Insbesondere auf der West-Coast-Mainline erinnert der Fahrplan sehr starkt an einen TGV Fahrplan, nur das auf einer ABS statt NBS gefahren wird.
die Pendolini fahren in der Provinz los, halten in ihrem Startgebiet ein paar mal und fahren dann ab einer bestimmten Station nonstop nach London. Das ganze ist sehr zentralistisch auf London ausgerichtet.

2. Die englischen Züge können ihre 200-230 km/h über viel längere Strecken ausfahren?

Ja, vor allem gibt es lange Srecken ohne Halt und irgendwelche Geschwindigkeitseinbrüche. Die Schnellzüge von Glasgow fahren z.B. in der Regel ab Warrington für die letzten 2 Stunden bis London ohne Halt und weitere Geschwindigkeitsbegrenzungen durch.
Dabei haben die britischen Eisenbahnpioniere weitsichtig geplant und die Strecke an jeglichem größeren Zwangspunkt (Liverpool, Manchester, Birmingham, Nottingham) vorbei gebaut.

3. Die englischen Züge spielen die Vorteile der Neigetechnik besser aus?

Auf jeden Fall dürfen die Pendolini in UK auch im Geschwindigkeitsbereich oberhalb von 160km/h pendeln. Warum das in D nicht geht, habe ich nie begriffen...


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