Helden sterben einsam. (Aktueller Betrieb)

Henrik, Montag, 14.11.2011, 19:57 (vor 5364 Tagen) @ bahn-user

Und sobald ich die Fresse aufmache, bin ich wahrlich nicht mehr allein.
Wir reden hier von einem nicht-leeren FV-Zug, von Leuten, die gut verstehen, erst recht wenn Worte wie "Handtasche / Brieftasche / Dieb" fallen. Die sind dann alle sehr hellhörig.

Na ja, sei vorsichtig. Im Ernstfall hilft Dir keiner und desto grösser Du bist, desto eher hat Dein kriminelles Gegenüber ja Angst vor Dir und wird eine Waffe ziehen wollen.

Ich hatte schon mal mitten auf dem vollbelebten Kudamm ein Messer vor meinem Bauch, weil ich so frech war, meine Begleitung über die Unwahrscheinlichkeiten eines Gewinns beim Hütchenspiel aufzuklären, als meine Begleitung dank fortgeschrittenen Alkoholpegels tatsächlich ein Spiel riskieren wollte (das war vor 20 Jahren, als die Welle noch am Anfang war).

ja, ....da ist es empfehlenswert, nicht anonym nach Hilfe zu schreien, sondern doch gezielt Personen ansprechen.

Gehe neue Wege, was anderes, unberechenbares, spontanes, womit eben nicht gerechnet wird,
frag den Dieb, wohin der Zug fährt, ob das Ticket auch hier gilt, irgendwas freundliches, irgendwas womit er nicht rechnet.... was ihn aufhält.

Sowas find ich generell sehr gut, nicht nur bei Dieben. Auch bei anderen Idioten im Alltag.

ja.


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