In der Autoliebhaberstadt Düsseldorf... [und im Ruhr-IC] (Aktueller Betrieb)

fjk, Montag, 14.11.2011, 12:31 (vor 5367 Tagen) @ AndyUlm

Muss man sich fürchten, wenn man morgens (von 07:00 bis 11:00) 4 Stunden Aufenthalt in Düsseldorf hat?

... sollte man sich als ungeschützter Fußgänger/Bahnfahrer generell fürchten (noch schlimmer geht es nur Radfahrern). Am Bahnhof besteht aber eigentlich immer die Möglichkeit, eine "sichere" Mietdroschke zu entern.

Was die Taschendiebsverseuchung angeht, nun, die wird an anderen Brennpunkten, insbesondere wenn es eng zugeht (mir käme da spontan zum Beispiel ein angeblich chronisch überlasteter Hbf auf der anderen Rheinseite in den Sinn) sicher nicht viel geringer sein. Das "Abfischen" des Zugs kann auch anderswo vorkommen. Interessant ist vor allem, was die Befragung des Zugpersonals vorher soll - wenn der Zug ohnehin 10 Minuten dort steht, kann man doch auch so ein- und wieder aussteigen?

Und Warnungen sind gut und schön, Panikmache nach dem Motto "große Koffer in den Gepäckablagen am Wagenende sind quasi schon auf dem nächsten Flohmarkt" verleidet einem ein bißchen die Bahnfahrentspannung. Dass man seinen nagelneues Ipad (oder die Geldbörse vor dem Einkauf) da nicht offen liegenlässt, ist klar, und Gelegenheit macht ohnehin Diebe - aber deswegen nicht nochmal zur Tür oder zum Speisewagen gehen zu dürfenkönnensollen? Ein solches Verfolgungswahnflair macht es im Zug noch ungemütlicher. Und wie anderswo schon angeführt: so schlimm kann es gar nicht sein. Taschendiebe sind meist anders interessiert als Taschen-Diebe.

versucht, lässig lästige Gedanken zu verscheuchen
fjk


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