Gefahrenpotential am Bahnsteig. (Aktueller Betrieb)

br752, Montag, 14.11.2011, 13:29 (vor 5364 Tagen) @ EC 178
bearbeitet von br752, Montag, 14.11.2011, 13:31

Außerdem: Wie soll denn die Bahn die Reisenden vor Taschendieben schützen? Wer schützt Dich denn vor Taschendieben auf der Straße? Der Bürgermeister? Die Polizei? Richtig, niemand. Oder in einem Einkaufszentrum. Die Verkäuferin von Pimkie? Die Reinigungskraft, die den Boden wischt? Wieder richtig, niemand. Und solltest Du (potenzielles) Opfer werden, würdest Du Dir doch auch wünschen, daß Dich jemand warnt, bevor es zu spät ist.

Richtg, aber die Gefahrenlage ist auch nicht so gross, denn da gibt es einen feinen Unterschied:

Auf der Strasse kann ich eine Ansammlung meiden und eine Ampelphase spaeter ueber die Strasse gehen. Im Supermarkt sind die Kassen recht ueberschaubar und vor den Huetchenspielen kann ich mich fern halten.

Bei der Bahn muss ich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf den Bahnsteig gehen und in den Zug einsteigen wie es auch hunderte von anderen Menschen ZUM SELBEN Zeitpukt machen.
Da muss der Befoerderer Vorkehrungen treffen, dass dies nicht zu meinem Nachteil passiert. Dazu gehoeren lange Bahnsteige, mehrere Wagen pro Zug, mehr als eine Tuer pro Wagen u.s.w.
Vorausgeschriebene Dinge sind ja schon passiert, aber es reicht nicht aus das Gefahrenpotential so zu minimieren, dass man selbst die Gefahr abwehren kann.

BTW: Ich warne Leute solange, solange ich keinen eigenen Nachteil dadurch zu befuerchten habe. Das ist mein reiner Selbstschutz. Das moegen andere anders sehen.


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