Ist *Fernverkehr* nach Luxemburg wirklich wichtig? (Aktueller Betrieb)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 26.09.2011, 09:57 (vor 5406 Tagen) @ Lumi25

1. Die DB AG hat gar kein Interesse an einer Fernverkehrsverbindung nach Luxembourg.

Braucht sie auch nicht zu haben, denn ein Fernverkehrszug kann dort niemals den Unterschied zu einem Regionalzug machen.

1. Bei der heutigen Streckenzustand ist ein Fernzug sowieso nicht oder kaum schneller als ein Regionalzug, egal ob K-KO-TR-LUX/SB oder K-Eifel-TR-SB/LUX.
Von einem Neigetechnik-Ausbau profitiert gerade der Regionalverkehr, der Fernverkehr gar nicht.
Klar, man könnte dort dann mit Diesel-ICE fahren, aber warum teure ICE-Fahrkarten kaufen wenn es mit 612 fast genauso schnell vorangeht und Verbundkarten in den Zügen akzeptiert werden? Den Komfortunterschied 612 vs. Diesel-ICE spüren nur die ICE-Fans, oder?

2. Wenn schon FV über die Eifelbahn, wo soll er halten?
Mit Köln-Trier nonstop würde man den Zug wohl nicht vollkriegen, zudem kostet das Trassen für den Regionalverkehr.
Und ob man Euskirchen und Gerolstein als potentielle ICE-Halte ernst nehmen muss, na ja...

3. Der Zug muss mehrsystemfähig sein, zudem sei der LU-Abschnitt relativ kurz.
Offenbar lohnt die Investition in mehrsystemfähige Fernzüge sich nur bei Relationen wie Frankfurt - Paris/Brüssel/Amsterdam.

Aus denselben Gründen durfte es von der Seite der DB auch nicht viel werden mit grenzüberschreitenden Fernzügen bei Heerlen und Venlo.
Es wäre schon was, wenn man auf den Strecken rundum Trier (Eifelbahn, Moselbahn, nach SB und nach LUX) 1x pro Stunde schnell und 1x pro Stunde langsam vorankommt. Die RE der Eifelbahn dann mit 612, KO-LUX CFL-Mehrsystemlok + Dostos, KO-SB 146 + Dostos.

Man könnte dann theoretisch mit 200 km/h bis Saarbrücken rasen wenn nicht die Tempolimits wären.
Von daher gehe ich stark davon aus, dass wenn die A1 mal fertig ist dies eine hervorragende Fernbusverbindung wird.

Freue mich schon drauf, 200 km/h in einem Bus fahren zu können...:)

Am besten wäre es vielleicht das Netz dort den Luxemburgern zu verkaufen damit diese es entsprechend sanieren können um neue Angebote auf die Schiene zu setzen.

Zumindest möchte NS selber "IC"-Züge ab Eindhoven nach Düsseldorf, Köln und Aachen fahren, also sag niemals nie...


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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