Grenzverkehr B/CH/D/F/L (Reiseberichte)

Thalyseo, Donnerstag, 22.09.2011, 21:22 (vor 5297 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von Thalyseo, Donnerstag, 22.09.2011, 21:26

Hallo Fabian,

merci bien pour avoir répondu toutes à mes questions!

Nicht, dass wir jetzt noch den belgischen Sprachenstreit unter uns aus machen. -;)

@I6er: Wo werden die denn noch eingesetzt?

Was die Nachtzugwagen angeht, dürften die ja zumeist vor sich hinrosten...

@Bene(lux)-IC: Wird er denn nicht auch von der SNCB betrieben? Wenn ja, verstehe ich nicht, warum die I11er zu teuer? I10er stehen keine zur Verfügung?

Der von Dir genutzte Zug dürfte dann der einzige mit Schweizer Garnitur sein. Die anderen beiden täglichen Züge enden m. W. in Bâle SNCF und werden somit von der SNCF in Eigenregie gefahren. Rechtlich betreten sie die Schweiz ja nicht (?)!

So, ich versuche jetzt mal zu rekapitulieren:

Athus hat eine nichtbediente Schienenstrecke nach Longwy und Rodange (zu Deutsch: Rüdelingen?), sowie nach Arlon; es kann zudem via Kleinbettingen "direkt" bedient werden.

Longwy ist mit Athus, Longuyon und Rodange verbunden; Audun-le-Tiche ist vom französischen Netz gänzlich abgeschnitten (auch schienentechnisch).

Scheinbar scheitert hier der grenzüberschreitende Verkehr am Willen Frankreichs? Sarreguimines und Strasbourg sind ja auch maßgeblich durch deutsche Initiative angeschlossen, obwohl ich mir einen intensiveren Verkehr, sowohl "innerdeutsch" zwischen Saarbrücken und Offenburg (via Sarreguimines und Strasbourg) und "innerfranzösisch" zwischen Metz und Strasbourg (via Sarrebruck) sehr gut vorstellen.

Würde man das Ganze zum Beispiel auf Luxembourg -> Metz -> Sarrebruck -> Saarguimines -> Strasbourg -> Offenburg ausweiten, hätte zudem Luxembourg eine (schienengebundene) Direktverbindung nach Sarrebruck; idealerweise noch bis Bâle CFF gezogen, aber das wäre ja dann nun wirklich kein NV mehr (= aber auch kein FV, da zu viele Umwege).

Aber im Ernst: Sei es nun von Metz - innerfranzösisch - bis Appach (Grenze zu Perl/Trier), Longuyon/Longwy oder Audun-le-Tiche; die Anbindung durch die SNCF ist bedauernswert. Forbach ist m. W. einigermaßen gut angebunden, wobei der häufige Umstieg aus Sarrebruck in Richtung Metz (et vice versa) etwas lästig sein dürfte.

Schade, denn die Strecken dürften doch - zumindest wenn grenzübergreifend bedient - etwas abwerfen.

P.S.: Bist Du von Trier aus über die Eifelstrecke Richtung Köln nach Hause gefahren? Evtl. hast Du ja ein paar Bilder davon; würde mich freuen...


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