Diskussion: Köln-Amsterdam via HSL-Zuid statt Arnhem? (Allgemeines Forum)

ITF, Mittwoch, 18.05.2011, 11:27 (vor 5484 Tagen) @ bravoks

Ich halte nicht viel von der Idee. Emmerich - Oberhausen muss ohnehin für den GV ausgebaut werden, da kommt man auch durch eine Verlagerung des HGV Verkehrs nicht drumherum. Deswegen sollte man sich auch auch darauf konzentrieren den Bestandskorridor Köln - Amsterdam auszubauen.

Auf holländiuscher Seite ist der Ausbau für den HGV noch recht einfach:

- Zwischen Amsterdam - Utrecht muss lediglcih das Signalsystem für Tempo 200 aktiviert werden.

- Zwischen Utrecht - Arnheim reicht ebenfalls ein Ausbau der schnurgeraden Bestandsstrecke für Tempo 200. Aus Gründen der Trassenspreizung müssten allerdings Teilstücke für fliegende Überholungen der Regionalverkehrs 4gleisig ausgebaut werden. Zur Beurteilung welche Teilstücke hierfür erforderlich sind, benötigt es eine detaiilierte Trassenstudie, in der erst der Zielfahrplan fixiert wird und dann der Ausbau erfolgt.

- Arnheim - Zevenaar reicht ein Ausbau für 160km/h

- Ab Zevenaar wird es kompliziert und teuer. Den bisher geplanten 3gleisigen Ausbau für 160km/h halte ich für unzureichend. 2 zusätzliche GV Gleise halte ich für unerläßlich. Man kann dieses über einen Ausbau der Bestandsstrecke erreichen, allerdings bin ich eher ein Anhänger einer Seperaten NBS entlang der Autobahn A3 für Tempo 250km/h zwischen Landesgrenze und Oberhausen-Holten. Trotz eines stündlichen HGV Zuges würde somit genügend Kapazität für den GV geschaffen und die durchfahrenen Orte vom Lärm, insbesondere Nachts. entlastet. Gleischzeitig bekämen die beiden europäischen Ballungsräume Randstad (8 Mio EW) und Rhein-Ruhr (10Mio EW) eine adequate Schnellverbindung.


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