Hat das jemand behauptet? (Allgemeines Forum)

Mario, Freitag, 29.04.2011, 17:54 (vor 5465 Tagen) @ ICE-T-Fan

Gerade deshalb ist eine Stadt mit einer halben Millionen Einwohner und einem positiven Wachstum besser an den Fernverkehr anzubinden.

Momentan ist Dresden in der Randlage der Linie aus Frankfurt und hat nur eine durchgehende Linie von Hamburg nach Prag und ggf. weiter nach Wien oder Budapest.

Bremen liegt auch am Rand und bildet zusammen mit Bremerhaven einen wichtigen Warenumschlagsplatz. Soll man deshalb unbedingt eine NBS nach Amsterdam bauen, nur um Bremen mit aller Gewalt zu einem Westnord- oder Westost-Drehkreuz zu machen? Das macht doch keinen Sinn.

Realistisch ist ein Fernzug pro Stunde und Richtung plus Güterverkehr.

Die Trassierung sollte nach dem Güterverkehr erfolgen, da der Fernverkehr auf dieser Relation eh mit maximal 230 km/h abgewickelt werden kann.

Wenn ich am Tag zig Güterzüge und nur einen einzigen Fernzug habe, ist ein Neubau auf 230km/h nicht zu rechtfertigen. Solch eine Strecke müsste dann konsequent für den Zweck gebaut werden, für den sie zu mehr als 90% dient, nämlich für den Güterverkehr. Und da reichen 140km/h völlig aus, denn ein Güterzug fährt eh nicht schneller. Und wie gesagt ist Dresden für einen Ostwest-Hub aus mehreren Gründen schlechter geeignet als Nürnberg.

Ich verstehe ehrlich nicht ganz, was du plötzlich an der NBS Dresden-Prag gefressen hast, denn irgendwie akzeptierst du hier keines der sachlich vorgebrachten Gegenargumente. Dresden ist nicht der Nabel der Welt und Prag auch nicht das gelobte Land, nach dem alles strebt.


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