Wagenübergang als Killerargument? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 09.03.2011, 10:52 (vor 5625 Tagen) @ Alphorn (CH)

Hallo Alphorn (CH),

Ich denke, dass der Erfolg der Triebzüge (und antriebslosen Gliederzügen) eine Menge mit den Wagenübergängen zu tun hat.

Bin ich mir nicht sicher.

Der ICE 1 besteht grundsätzlich aus zwei "Lokomotiven" und 12 Mittelwagen dazwischen. Zwar sind die Wagenübergänge anders als bei den IC-Wagen, aber dennoch handelt es sich um einen konventionellen Wagenzug. Es haben tatsächlich sogar ICE 1 mit 11 und mit 14 Mittelwagen rumgefahren, also hat ein geänderter Wagenübergang nur wenig Einfluß auf die Flexibilität. Klar, die neuen Wagen werden nicht mit den alten kompatibel sein, aber das ist ein anderes Thema.

Zumindest in heutigen frei kuppelbaren Wagenzügen sind die Übergänge zwischen den Wagen eine nicht nutzbare, oft als unangenehm empfundene Zone.

Wie ist das denn beim MET und beim railjet? Beide sind vom Konzept her Wagenzüge.

Im Glieder- und Triebzügen sind sie zumindest Stehfläche und vermitteln durch Übersichtlichkeit ein besseres Sicherheitsgefühl. Durch die bessere Schallisolation können die Sitzplätze näher an die Übergänge herangebaut werden; es brauch keinen Vorraum mehr.

Das passt in der DB-Argumentation "unseren Kunden so viel wie möglich Sitzplätze zur Verfügung stellen".
Das passt aber nicht in der DB-Argumentation "wir möchten flexibler sein als nur Halbzug oder Vollzug".


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum