Volle Zustimmung / 2er- 3er Pakete (Allgemeines Forum)

GUM, Dienstag, 08.03.2011, 20:19 (vor 5626 Tagen) @ qwertzuio

Insgesamt kann ich mir schwer vorstellen, dass die Potenziale für angenehme Übergänge bei frei kuppelbaren Wagenzügen schon ausgereizt sind. Bisher hat man da einfach nicht viel Wert darauf gelegt.

Leider ja. Aus Fahrgastsicht ist das Hauptargument für einen lokbespannten Zug sicherlich die Möglichkeit das Antriebsgeräusch in einer Lok zu konzentrieren, die in einem anderen Frequenzbereich "dröhnt" als viele "Miniatur-Motoren".

Und die Wagenübergänge lassen sich durch die Gestaltung von 2er- bzw. 3er Packs sinnvoll gestalten. Das Konzept fest gekuppelter Wageneinheiten, die ihrerseits wieder mit normalen Kupplungen und Übergängen an andere Waggons gekoppelt werden können sieht dann für eine Zugart á la IC wie folgt aus:

"Zentraleinheit": Diese fährt sowohl bei einem Kurzzug mit 8 Waggons, als auch der Langvariante mit 10 Wagen immer mit. Besteht aus der fest gekoppelten Kombination:
Avp-Avp-WR-Bservicepmz

(Für die A-Klasse gibt es dann nach Wegfall der Unterscheidung Raucher-Nichtraucher nur noch eine Art Wagenkasten und einen Typ. Somit haben alle Züge im Bereich der 1. Klasse immer annähernd 50 % Abteil- und 50 % Großraum.)

Für die Variante mit 8 Wagen wird dann verlängert
Zentraleinheit (4 Wagen) + 2 * (B-Einheit aus je 2 B-Wagen)
==> AAWBserv BB BB

Für die Variante mit 10 Wagen wird dann verlängert
Zentraleinheit (4 Wagen) + 3 * (B-Einheiten aus insgesamt 6 B-Wagen)
==> AAWB BB BB BB

Zusätzlich gibt es für Messezeiten und sonstige Einsätze einige Reserve Avp. Damit kann man zwischen den fest verbundenen Waggons die Zwischenräume besser nutzen und bleibt trotzdem flexibel.

Außerdem kann man die Trennbarkeit der Züge auch in den Umlaufplänen fest vorsehen. Somit braucht ein IC nicht auf dem gesamten Laufweg aus 14 Waggons bestehen.


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