Nachtrag, nachdem ich mir die Schlichtung angesehen habe: (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Samstag, 23.10.2010, 15:13 (vor 5687 Tagen) @ Alphorn (CH)

Das Problem in diesem Zusammenhang ist glaube weniger das Projekt an sich, sondern die Priorität und Reihenfolge.

Ich würde es eher so machen:

1.) Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim
Diese bringt immerhin knapp 10 min Zeitgewinn und eine Trennung von Güter- und Fernverkehr, womit die Züge erstmal insgesamt pünktlicher werden und der Güterverkehr mehr Trassen zur Verfügung hat.

2.) Ausbau der Strecke Offenburg-Basel für den Güterverkehr, damit die Verträge mit der Schweiz eingehalten werden können, außerdem profitiert hiervon natürlich auch der Fernverkehr, da ein Teil der Neubaustrecke für 250 km/h ausgelegt ist, was die Züge pünktlicher und schneller macht.

3.) Erst wenn 1+2 fortgeschritten sind, sollte man die NBS Wendlingen-Ulm beginnen, die dann die finale Zeitersparnis im Fernverkehr von etwa 25 min bringt und auf der Bestandsstrecke für Güterverkehr Trassen frei setzt.

4.) Erst wenn 1-3 fertig sind, kann man sich überlegen, ob man mit dem dann übrig gebliebenen Geld (was eh nicht der Fall sein wird) den Hauptbahnhof umbaut oder nicht.

Ich glaube das ist für diese Region die logischte Reihenfolge.

Gleichzeitig zu 1 und 2 kann auch die Elektrifizierung der Strecke München-Lindau und ein zweigleisiger Ausbau der Gäubahn erfolgen.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum