Die DB bringt die Schweiz in ziemliche Schwierigkeiten (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 21.10.2010, 19:50 (vor 5688 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 21.10.2010, 19:54

trotz den Verzögerungen seien die von der Schweiz zugesagte Mitfinanzierung in Höhe von 50 Millionen Euro nicht in Frage gestellt.


Würde ich gern auch aus einer Schweizer Quelle hören. Die ursprüngliche Zusage explizit an einen Baubeginn noch im Jahr 2010 und Vollendung bis 2015 gebunden. Das hat gute Gründe:

Aber wenn die Schweitzer, die 50 Mio. wieder zurückziehen würden, dauert das mit der Elektrifizierung evtl. noch länger.


Im Jahr 2015 wird der Fernverkehrfahrplan in der Ostschweiz total umgestellt, es entstehen 5 neue ITF-Knoten. Unter anderem müsste Zürich-St. Gallen in unter 60 Minuten gefahren werden. Das schaffen die Dieselzüge aus München niemals; die SBB wollten ja nächstens für genau diese Strecke elektrische Neigezüge beschaffen. Den EC ausserhalb des Takts führen geht mangels Trassen kaum. Den Zug in St. Gallen enden lassen zwingt zum unbeliebten Umsteigen; noch dazu weiss ich nicht, ob St. Gallen dann überhaupt noch freie Bahnsteige hat.

Ein Umstieg in Lindau, würde die E-Lok sparen und keine Zeit kosten.


Nervig. Alle anderen Projekte für diese grosse Umstellung liegen im Zeitplan, nur die DB kommt ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nach.

Ab besten führt die SBB, die Elektrifizierung selbst durch und uberreicht der DB die Rechnung. ;)

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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