Güterverkehr in der Nacht in Siedlungsgebieten (Allgemeines Forum)

RhBDirk, Montag, 20.09.2010, 23:01 (vor 5710 Tagen) @ ICE-T-Fan

Zumindest im Bereich der Altstadt Richtung Winzerla waren die Häuser weit vor der Eisenbahnstrecke da.

Aber darum geht es mir gar nicht. Ich will die Eisenbahn nicht verteufeln und die DB nicht in den Ruin treiben, sondern lediglich anregen Güterverkehr in den Ruhezeiten exklusiv auf Strecken außerhalb von Ballungsgebieten zu verlagern.

Ausgangspunkt dieser Forderung war die Diskussion um die Ideen anstelle von Hochgeschwindigkeitsneubaustrecken Güterverkehrsneubaustrecken abseits von Ballungsgebieten zu bauen und damit nebenbei noch Kapazitätsengpässe zu beseitigen.

Ein klug formuliertes Verbot von nächtlichem Güterverkehr auf bestimmten Stichstrecken, wie z.B. linke Rheintalstrecke, im Ruhrgebiet oder auch auf der Saalebahn könnte diese Entwicklung beschleunigen und fördern.

Generell den Güterverkehr Nachts einzustellen ist volkwirtschaftlich absoluter Blödsinn und von einer solchen Forderung nehme ich weiten Abstand.

Wo will man denn dann nachts durchfahren? Es gibt in Deutschland nun mal weder bei der Bahn, noch bei der Autobahn Strecken, die durch unbesiedeltes Gebiet führen. Dafür sind wir viel zu dicht besiedelt.

Deine Vorstellungen sind - lass es mich deutlich sagen - fernab jeglicher Realität. Allein in NRW fährst Du durchgehend - ob mit Auto oder Bahn - durch ein komplett zusammenhängendes Ballungsgebiet. Hat man das durchquert (hinter Bonn), gehts gleich weiter - eigentlich durchgängig bis nach Basel oder München.


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