Infos über Anwälte und Alternativen (Fahrkarten und Angebote)

zettelbox, Montag, 02.11.2026, 13:31 (vor 12 Stunden, 56 Minuten) @ sflori

Jedoch ist das bei Forderungen im Bereich < 300 € so wenig, dass in der Regel kein Anwalt dafür arbeitet.

Kurzum: Entweder man kümmert sich selbst darum oder man bleibt -selbst wenn man den Fall gewinnt- auf einem Teil der eigenen Anwaltskosten sitzen. Gleiches gilt für ein EVU, das ja immer einen Anwalt bucht. Selbst wenn es gewinnt, wird es bei solchen Verfahren drauflegen.

Das stimmt so nicht. Für einen Anwalt werden Fälle mit minimalem Streitwert dann rentabel, wenn er sich inhaltlich auskennt, seine Prozesse effizient hält und dann eben über die Masse seinen Gewinn macht.

Beim bereits genannten Dr. Böse läuft das genau so, er verklagt Airlines und Mietwagenunternehmen am laufenden Band mit hoher Effizienz, muss sich in all die Standardfälle nicht einarbeiten und kennt schon die Textbausteine der Gegenseite, die er immer wieder auf dieselbe Art auseinandernimmt und damit gewinnt.

Ob er auch Eisenbahn macht, weiß ich nicht. Aber geringe Streitwerte halten ihn nicht ab. Er hat jüngst ein Urteil veröffentlicht, in dem er eine Airline mit einem Streitwert von 0,02 EUR verklagt hat (und gewann).


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