Hat mit Deckungsbeitrag nichts zu tun - und ob (Allgemeines Forum)

zettelbox, Montag, 04.05.2026, 23:31 (vor 3 Tagen) @ Hustensaft

Natürlich geht es darum, die Konsumentenrente zu wahren, aber genau das sollte mit dem Modell gewährleistet sein, Einzelfälle, die es geben kann, spielen eine vollkommen untergeordnete Rolle.

Wir reden hier inzwischen über genau dasselbe. Es geht um ein Maximierungsproblem, für das es üblicherweise auch mehrere Lösungen gibt. Es ist die lehrbuchartige Ausschöpfung der Konsumentenrente (nicht die "Wahrung" der Konsumentenrente, sondern genau das Gegenteil davon, egal, ich verstehe was du meinst) - ein Klassiker der Volkswirtschaftslehre.

Die Deckungsbeitragsrechnung ist eine Kostenrechnung, das ist etwas anderes. Hast du ja auch schon selbst festgestellt. Wir sind hier inzwischen völlig d'accord.

Nur dass es darum gar nicht geht - noch besser ist es, den Flexpreis für 100 € weiterhin zu verkaufen und dazu die freien zehn Plätze für 6,99 €. Und genau dafür hat man sich Dinge erdacht, die eben verhindern, dass der Flexpreis nicht mehr gebucht wird.

Völlig richtig.

Klassische Lösung als Ergebnis aus einem Maximierungsproblem.

Beweist nur, dass Du die Deckungsbeitragsrechnung genau gar nicht verstanden hast - wofür poste ich eigentlich den Grundsatz?

Das führt hier aus meiner Sicht nicht weiter. Die Deckungsbeitragsrechnung ist eine Kostenrechnung und liefert für die konkrete Ausgestaltung solcher Tarife keine Entscheidungslogik.

Was du beschreibst, ist ein Maximierungsproblem - inhaltlich passt das, nur ist es eben keine Frage der Deckungsbeitragsrechnung.


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