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611 040, Erfurt, Montag, 04.05.2026, 19:10 (vor 9 Stunden, 48 Minuten) @ zettelbox

Am Ende muss der Erlös pro Zug maximiert werden. Wenn ich die leeren Plätze verramsche, kaufen die aber auch Leute, die sich ansonsten teurere Tickets gekauft hätten, also hab ich am Ende zwar einen vollen Zug, aber weniger Geld als mit zweidrittelvollem Zug. Das zu erreichen ist die Schwierigkeit, weshalb man überhaupt unterschiedliche Tarife für unterschiedliche Zielgruppen erstellt.

Genau, aber das versteht DB FV m.E. noch nicht wirklich. Ein Zug hat nun mal auch eine endliche Kapazität. Wenn der voll mit 15€ Billigfahrern ist ist viel weniger verdient, als dreiviertel voll mit 30€ Fahrern. Außerdem hat man die netten Effekte dass der Zug nicht unangenehm voll ist und noch Plätze für Spontanfahrer die "quasi alles zahlen" frei sind.

Und ehrlich gesagt, wer fahren will fährt auch. (solange die Preise nicht utopisch werden). Wenn der Sparpreis statt 15€ plötzlich 25€ kostet, schimpft man vielleicht aber fährt deswegen sicher nicht plötzlich Auto oder lässt es gar ganz sein.

Und bevor wieder jemand kommt: JA ich nutze dieses Preissystem auch für mich. Auch wenn ich es als Unternehmer anders machen würde. Das ist weder verwerflich, noch muss ich deshalb moralisch nur noch Flexpreise kaufen, so wie einige bei ähnlichen Diskussionen immer laut fordern.

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