Die Industrie lebt von Investitionen des "Staates" (Allgemeines Forum)

Waldbahn, Sonntag, 23.03.2025, 13:30 (vor 347 Tagen) @ Paladin

Investieren müssen bei uns im Land in erster Linie die Unternehmen, nicht der Staat und wenn der Staat seine Infrastruktur nur durch die Aufnahme neuer Schulden instandhalten kann, dann läuft irgendwas gewaltig schief.


Neoliberaler Unsinn. Infrastruktur, Bildung, Verteidigung sind Kernkompetenzen des Staates. Und Staatsschulden sind per se nichts schlechtes, VWL101.

Richtig. Und mit den Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur ist der Staat teil des Wirtschaftskreislaufes. Schließlich werden so beauftragte Unternehmen (egal ob Straßenbau oder Sanierung von SchulWCs) bezahlt.

Das deutsche Unternehmertum suhlt sich seit Ewigkeiten darin, dass alles teuer wird und will gern Misserfolge vergesellschaften. Aber im internationalen Wettbewerb verschläft man die Zeiten und beschwert sich dann, dass man Kosten wie Personal mitsich rumschleppen muss. Bei den großen Unternehmen der Branchen gibt es wenig Innovation und wenn dann nur teuer bis unbezahlbar (E-Mobilität).

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Gruß
Waldbahn


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