Doch, schon: Blaschis Milchmädels. (Allgemeines Forum)

heinz11, Mittwoch, 10.01.2024, 22:27 (vor 838 Tagen) @ Der Blaschke

Huhu.


< b) wo soll das Personal zur Kompensation herkommen,

Da:

https://www.ice-treff.de/index.php?id=692846

Noch dazu sinken die Krankenstände nachhaltig, wenn die Arbeit menschenfreundlicher ist.

Die Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden erfordert mit Inkrafttreten des Tarifvertrages den sofortigen Einsatz von 10% mehr Personal. Das wären bei aktuell 19.400 Lokführern, die bei der DB AG beschäftigt sind, 1.940 zusätzliche Lokführer. Wo sollen die herkommen? Da ist auch der Spruch "Da muß die Bahn halt attraktiver werden." nur eine leere Floskel, weil soviel Lokführer garnicht auf dem Markt verfügbar sind.

Die 880 Auszubildenden zum Lokführer, vorausgesetzt, sie schließen alle erfolgreich ab, sind m.W. frühestens in drei Jahren einsetzbar. Sie dürften noch nicht einmal die planmäßigen Altersabgänge vollständig ersetzen.

< Der Fahrplan gilt ja weiterhin (...)

Der ist ja kein Naturgesetz. Den kann man auch ausdünnen.

Wenn man das Personal weiter so mies bezahlt und behandelt, MUSS man das sogar.

Das mit der schlechten Bezahlung ist ein schönes Märchen und eine Legendenbildung, die Du uns hier unterjubeln willst. Die GDL hat in den letzten Jahren erhebliche Lohnzuwächse für die Lokführer erzielt.

Die "Allianz für die Schiene" schätzt das wie folgt ein:

"Lokführer-Gehalt im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich – besonders im Vergleich mit Beschäftigten mit ähnlichen Qualifikationen (wie Kfz-Mechatroniker oder Bürokaufleute)"

"Bei der DB: zwischen 3.667 € und 4.375 € brutto/Monat"
Dies bezog sich auf das Jahr 2021, und die Gehälter sind bis heute weiterhin ordentlich gestiegen.


Mehr Geld nimmt jeder gern, aber von mieser Bezahlung kann bei den Lokführern keine Rede mehr sein.


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