Nationale Teile für Internationalzug verboten? (Allgemeines Forum)

Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 10.06.2010, 17:27 (vor 5887 Tagen) @ safe go

Wünschenswert wäre IC250-Doppeltraktion Schiphol-Hengelo, ab dort 1 Zugteil nach Berlin, 1 Zugteil nach Enschede.
Dies ist allerdings s.i.w. laut EU-Gesetz nicht erlaubt, weil alle Wagen eines internationalen Zuges die Grenze rüber müssen = man darf im Ausland keine extra Zugteile hinzufügen/abtrennen.


Die Kopenhagen-ICE machen das aber so.
Warum soll das nicht erlaubt sein? Oder fallen dann Subventionen o.ä. weg?


Analog läuft das doch auch mit den ICE nach/von Wien in Passau?!
Vielleicht dürfen keine DB-Triebwagen in NL verstärken. Das würde aber doch wieder der Öffnung des Marktes widersprechen.

Moin,

pardon für die Zitatwurst am Beginn, geht leider nicht anders.

Oscars Fall unterscheidet sich wesentlich von den genannten Fällen:
Er will einen Zug Schiphol - Berlin fahren lassen, von dem in Hengelo ein Zugteil abgekuppelt und nach Enschede gefahren wird.
In den anderen Fällen wird lediglich ein internationaler Zug auf einem nationalen Abschnitt verstärkt (z.B. Østerport - Nykøbing F).

Aber: Es gibt einen ICE Wien - Bregenz (Binnenverkehr), der zwischen Wien und Salzburg mit dem Zug nach München gekuppelt ist. Das wäre analog Oscars Zug (hier Zug 260/660). Das ist also innerhalb der EU machbar. Auch im Verkehr mit der Schweiz gibt es das, siehe im verlinkten Kursbuchfeld und - wenn ich mich recht erinnere - beim TGV nach Bern/Lausanne.

Vielleicht dürfen keine DB-Triebwagen in NL verstärken. Das würde aber doch wieder der Öffnung des Marktes widersprechen.

Dort wäre aber auch der DB-Triebwagen ein NS-Zug und von daher das Problem gar nicht vorhanden.

Viele Grüße, Sören

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