Böse Falle beim Ticketkauf im Zug? (Fahrkarten und Angebote)

Henrik, Dienstag, 09.08.2022, 02:51 (vor 58 Tagen) @ Co_Tabara-98

Da steht aber „zwischen dem Einstiegsbahnhof und dem nächsten Haltebahnhof“ und nicht etwa „dem Ausstiegsbahnhof“. Das heißt, man darf (theoretisch) nach dem Einstieg in Berlin Hbf auch keine Fahrkarte nach München kaufen, wenn der Zug noch in Südkreuz hält.

das is doch albern - oder wars wirklich nur nen Scherz?

Mike65 hat die Beförderungsbedingungen völlig korrekt zitiert, und an dem daraus gezogenen Schluss ist erst einmal auch nichts auszusetzen.

naja nun.. er macht ja ein Problem draus bzw. will eines draus machen (*grübeln*), unterstellt gar ein Verstecken und eine "Böse Falle",
es liegt der Verdacht nahe, dass er in letzten 12 Monaten nicht ein einziges Mal faktisch vor einer solchen Situation selbst stand und in nächsten 12 Monaten auch nicht sein wird.

Hintergrund von Regelungen in den AGB ist der Sinngehalt,
dieser wurde ihm gleich in der ersten Antwort im ersten Satz geliefert,
"Die DB gibt sich damit in erster Linie die Sicherheit, falls jemand auf die Idee kommt, diese Regelung auszunutzen."

Da steht auch was von Strecke und nicht Stadt.

"Strecke" wird dort in diesem Zusammenhang nicht erwähnt. Was möchtest du uns sagen?

Ausgenommen sind Strecken, deren planmäßige Fahrtzeit zwischen Einstiegsbahnhof und dem nächsten Haltebahnhof weniger als 10 Minuten beträgt.

https://twitter.com/DB_Bahn/status/1377631089481674761

Hamburg-Dammtor - Hamburg Hbf würde man nun nicht gerade als Strecke bezeichnen.. ;)
Das geht man zu Fuß fast schneller.
Auf der Fahrkarte nach Hannover, die man in dem Abschnitt bucht, steht nicht Hamburg-Dammtor drauf.
Start ist der selbe Ort - unabhängig davon ob man ab Dammtor oder Hbf bucht.
Da liegt auf der Fahrkarte keine Strecke (offizieller O-Ton der DB) dazwischen.

Bei der Buchung gibts Du dann ja auch nicht Berlin Hbf an, sondern Berlin und so steht es auch auf dem Ticket
und die Buchung klappt auch, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch.

Letzteres wurde auch vor ein paar Monaten in der (mittlerweile abgeschalteten) DB-Community beschrieben. Dennoch könntest du bei einer Kontrolle unmittelbar nach Abfahrt in Berlin Hbf ein Problem kriegen, wenn du das Ticket bis dahin nicht buchen konntest. (Dass das kaum praktische Relevanz hat, will ich nicht bestreiten.)

Schade, dass es abgeschaltet wurde,
was wurde da genau beschrieben?

Wenn es keine praktische Relevanz hat, wieso sollte man denn dann drüber rumgrübeln?

..allein nur, um die DB aufzufordern, es in den BB ausführlicher zu erläutern? rechtlich tut das nicht Not.

Es geht hier um sowas wie die Städte im Ruhrgebiet etc.

Der ICE 547 beispielsweise braucht von Düsseldorf Flughafen bis Duisburg Hbf planmäßig 9 Minuten. Bei Einstieg in Flughafen DUS kann ich also auch praktisch keine Fahrkarte im Zug kaufen, weder nach Duisburg noch nach Essen noch nach Berlin?

Probiers mal aus,
die ICE ab DUS fahren immer zur vollen Stunde ab bzw. ein paar Minuten zuvor.
Man muss ja nicht im ICE selbst drin sitzen, um für selbigen ein Ticket nach Abfahrt zu buchen.
Das Sofortstorno bietet ja auch Möglichkeiten, dieses komplett durchzuprobieren.

Das ist ein gutes Beispiel für den Sinn dahinter.
Ein Fahrgast landet in DUS, will nachhaus nach Duisburg.
Sind ja nur paar Minuten, er stellt sich irgendwo hin in ICE, Fahrt geht los, schnappt sich sein Handy, geht langsam den Buchungsvorgang durch.. bis zum letzten Schritt.. blickt den Wagen entlang. Solang der Schaffner nicht kommt, klickt er nicht auf Buchen. Und steigt dann halt in Duisburg Hbf aus.
Ohne dieser Zusatzklausel wäre er fein raus, wenn dann kurz vor Duisburg ein Schaffner ihn kontrolliert.

Das ist der Hintergrund dieser Regelung.

ab DUS mit Fahrtziel Essen/Bielefeld/Berlin..?
uff..
Möglicher Missbrauchsgedanke könnte da sein, entsprechendes Ticket erst ab Duisburg zu lösen.
Fahrgast setzt sich hin, geht beide Buchungsmöglichkeiten durch, eine am Handy ab DUS, eine am Laptop ab Duisburg für den Fall, dass der Schaffner bis Duisburg nicht kommt. Und wartet ab.
Wenn man sofort nach Einsteigen innerhalb von paar Sekunden das Ticket bucht, sähe ich da keine Probleme drin. Sollte man sich beeilen, kommt da nicht recht bald nen längerer Tunnel und so schwaches Netz?
Ich weiß nich.. aber bisschen zu sehr konstruiert dieses Beispiel,
vom Terminal zur Bahnstation fährt man ja eh mit der Hängebahn und hat derweil Zeit, das ICE-Ticket zu buchen.. nun gut, Smartphone geht nicht und man hat vor, im ICE per Laptop zu buchen mit dem WLAN der DB.
..wenns praktisch gar nicht erst geht, hat sich die Fragestellung ja eh erledigt.

Ab Berlin Hbf über Südkreuz mit Ziel München sehe ich nicht das Problem.
Ein möglicher Missbrauchsgedanke ist da nicht ersichtlich.


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