Zuggattung soll über Vorfahrt entscheiden (Aktueller Betrieb)

Christian_S, Freitag, 16.04.2021, 19:03 (vor 20 Tagen) @ 218 466-1

Die FdL hatten damals noch mehr selbst das Heft in der Hand, was auch nicht immer gut war und nur in Einzelfällen gab es Anweisungen aus München oder Karlsruhe.

Dabei ist aber das Problem, das die Fdl nur ihren recht begrenzten Bereich sehen, denn sie haben halt noch andere Aufgaben als nur zur disponieren. Der Streckendisponent dagegen sieht Strecken und Knoten im Rahmen von z.T. über 100 km, kann also sehen, welche Auswirkungen eine Überholung um 13:25 auch noch auf die Einfahrt in einen Knoten um 14:00 hat, was der Fdl unterwegs nicht kann.
Dennoch kann auch der Zugdisponent nicht wissen, wann ein Zug eine Störung haben wird, dann sich irgendein wegen einer Störung stehender Zug wieder fahrbereit meldet, welcher Tf wie gut/flott in ein nicht durchgehendes Hauptgleis einfährt etc. Aus diesem Grund sind das Auflaufen von schnelleren auf langsamere Züge oder Fahrstraßenausschlüsse nicht immer vermeidbar.


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