Zuggattung soll über Vorfahrt entscheiden (Aktueller Betrieb)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 16.04.2021, 02:57 (vor 21 Tagen) @ Der Blaschke

Warum eigentlich ist es selbstverständlich, dass da der pünktliche(!) NV ausgebremst wird, während der unpünktliche FV dann freie Fahrt genießt? Ein Unding!

Wird Zeit, dass die Nutzungsbedingungen für die Schiene da mal geändert werden. Pünktlich hat Vorrang vor Verspätung. Basta. Vielleicht könnte man sich im Hause FV dann mal zu mehr Anstrengungen aufraffen. Aber solange das Netz einer anderen DB-Gesellschaft gehört, wird das natürlich nie was.

Und so leiden alle. FV-Kunden, weil FV den Betrieb nach Gutdünken abwickelt. Und NV-Kunden, weil sie deswegen regelmäßig unnötig ausgebremst werden.

Nein, das ist schon richtig so und sollte wie früher grundsätzlich nach Zuggattung gehen. ICE-Tf sollten nie Vr0 oder gar Hp0 sehen, ausser wenn ein anderer ICE im Weg steht.
Entweder Strecken ausbauen sodass es keinen Mischbetrieb gibt, oder den NV gnadenlos zur Seite räumen - egal ob der schnellere Zug pünktlich ist oder nicht, ausser wenn der NV schneller ist, was in Einzelfällen auch vorkommt.
Wenn ein FV-Zug mit 70 km/h durch die Gegend schleicht, weil da eine lahme NV-Schachtel davor den Mob nach Hause bringt, könnte ich aus der Haut fahren und würde den Damen und Herren Disponent(innen) und FdL gerne erklären, dass Weichen nicht zur Dekoration da sind, sondern auch umgestellt werden können!
Bis auf die MET damals, die Grüne Welle zum Glück vertraglich gesichert hatten und FdL eine Abmahnung riskierten, wenn sie nicht gespurt hätten, gab es leider sehr oft solche Vorkommnisse, dass noch GZ oder NV durchgedrückt und der FV immer wieder ausgebremst wurde.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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