Zuggattung soll über Vorfahrt entscheiden (Aktueller Betrieb)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 16.04.2021, 07:05 (vor 20 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 16.04.2021, 07:08

Da merkt man das mangelnde Fachwissen verschiedener User gegenüber dem realen Betrieb, der vorhandenen Infrastruktur und den verschiedenen Begebenheiten. Auf der Modellbahn oder am Simulator daheim mag das alles wunderbar sein, aber in der Praxis funktioniert es nunmal nicht so, wie sich Theoretiker, auch manche von hier, dass vorstellen ...
Auch scheint es einzelnen Usern, die sich hier ein Urteil über Disponenten oder Fdl abgeben, am Regelwerkswissen zu mangeln ...

Es gibt Zustände und Regelwerke, mit denen man nicht einverstanden sein muss. Besonders dann, wenn man aus der Vergangenheit und Praxis weiss, dass es auf genau dieser Strecke an genau dieser Betriebsstelle schon mal besser gemacht wurde und damals - inzwischen über 20 Jahre her - gab es noch keine virtuellen Führerstände und die Regelwerke haben vorgesehen, dass schnellere Züge Vorrang hatten, sofern es verhältnismässig war, d.h. wenn der schnellere Zug idR nicht mehr als 5 Min verspätet wurde und dem langsameren Zug dadurch 15 Minuten Verpätung erspart blieben, wurde (zurecht) auch mal ein verspäteter EC für einen RE zur Seite gestellt.
Aber dass man ewig im Blockabstand hinterher schleicht, gab es aüsserst selten.
Die FdL hatten damals noch mehr selbst das Heft in der Hand, was auch nicht immer gut war und nur in Einzelfällen gab es Anweisungen aus München oder Karlsruhe.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
[image]


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum