Seltsames [SK]-Schlängeln im saublöden Seuchenjahr – Kap 5/5 (Reiseberichte)

Krümelmonster, München, Freitag, 19.02.2021, 10:08 (vor 17 Tagen) @ Krümelmonster

Der Nachtzug war in Košice mit + 7 losgefahren wegen Wartens auf den verspäteten Schnellzug von der Hauptstrecke. Als ich halb sechs aufwachte, war er in Galanta pünktlich, schaffte es aber auf magische Weise, bis Bratislava wieder + 7 aufzubauen. :D Leider verpasste ich knapp die seltene Gelegenheit, in der Slowakei Railjet zu fahren: Zum Zug über Petržalka mit Endziel Zürich hätte ich planmäßig 7 min Umsteigezeit gehabt. Da ich nicht wusste, dass er gewartet hätte, fotografierte ich lieber andere Züge.^^
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421 Vorzeitiges Ende meiner Fahrt -.-
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422 Weg ist der DB-Wagen^^
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423 Der Urlaubs-Express aus Kroatien, standesgemäß eine halbe Stunde verspätet. Ich habe einen Moment gebraucht, bis ich merkte, dass der Zug auch durch die slowenische Hauptstadt fuhr.^^
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424 Groß & Klein
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425 Morgengrauen
Ein Ticket für eine Einzelfahrt im ÖPNV in Bratislava kostet übrigens 0,90 € für 30 min bzw. 0,70 € für 15 min. Für 60 min gleich mal 1,20 €.^^ Ich schleifte meinen Koffer aus dem Bahnhof hinauf und in einen Bus. „EEEEEYYY!!!“, tönte es von vorne, „der Einstieg ist da drüben!!!“ – „Ich bitte Sie, dürfte ich hier einsteigen? Mein Koffer ist total kaputt und lässt sich nicht mehr ziehen.“ – „EEEEEYYY!!! DER EINSTIEG IST DA DRÜBEN!!!“. Also schleifte ich meinen Koffer rüber… Mit dem Bus fuhr ich bis zum Bahnhof Petržalka im Süden der Stadt. Der 15. September ist in der Slowakei ein Feiertag, frühmorgens war nicht viel los.
Ein Ticket von Bratislava-Petržalka eine Station weit nach Kittsee kostet bei den ÖBB online 4,50 €, bei der ŽSSK am Schalter 3,20 €. Ich dachte, internationale Tarife wären überall gleich teuer? :-s Bei den 3,20 € ist sogar ein Fahrrad inklusive. :-O
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426 Über die Donau
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427 Auf der anderen Seite der Brücke geht währenddessen die Sonne auf
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428 Ihr Gipsköpfe! Die Rolltreppe war schon Anfang Februar kaputt!! -.-
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429 Eigentlich wollte ich die Slowakei im Schlafwagen verlassen. Aber Die Seuche… -.-
Direkt im Grenzort Kittsee stieg der österreichische Zoll ein: „Grüß Gott, Sie waren auch nur in der Slowakei und Österreich in den letzten Tagen, oder?“ Da schon so suggestiv gefragt wurde und ich eh übermüdet war, habe ich ganz vergessen, Aufenthalte mit einer Dauer von weniger als 2 h zu erwähnen.^^ Es war schön, mal wieder Windräder zu sehen.^^ In der gesamten Slowakei gibt es nur zwei kleine Windparks – den Energiebedarf deckt man nämlich hauptsächlich über Atomenergie.
Es galt nun, irgendwie nach Hannover zu kommen, ohne dabei das Gebiet von Tschechien oder Wien zu streifen. Ich verweise wieder auf die Übersichtskarte von Bueker. Bahnstrecken, die außen an der Stadtgrenze von Wien vorbei führen, gibt es nicht, auch entsprechende Buslinien konnte ich nicht finden. Deshalb fuhr ich mit dem Zug aus Bratislava-Petržalka weniger als eine halbe Stunde bis Parndorf-Ort. Hier stieg ich um und bemerkte erst bei Einfahrt des Zuges auf das abzweigende Gleis 3, dass es ein solches gibt.^^ Nach einem tötenden Sprint mit dem toten Koffer erreichte ich gerade noch die Tür. Eine Ansage wies mich darauf hin, dass der Zug nun in Neusiedl geteilt wird – ich musste also gleich nochmal weiter mit dem Koffer in den anderen Zugteil. -.- Dann ging es nördlich am Neusiedler See vorbei bis Wulkaprodersdorf. Dies ist die einzige Bahnstrecke, die an Wien vorbei führt. Sicher wäre auch eine Fahrt durch Ungarn möglich gewesen (womöglich sogar schneller), aber da war das Problem ja nicht erst die Ausreise, sondern schon die Einreise… -.- In Wulkaprodersdorf gelang mir eine knappe Stunde nach Abfahrt in Parndorf trotz des Koffers der 2-min-Anschluss. Nun saß ich wieder in einem Zug Richtung Bratislava-Petržalka. :D Doch ich fuhr nur eine Viertelstunde bis Ebenfurth. Hier wechselte ich in die S-Bahn, die mich in 13 min bis Wiener Neustadt brachte. Der Halt hinter Untereggendorf heißt Obereggendorf – sehr kreativ. :D Durch die Irrfahrt konnte ich mit Parndorf-Ort – Neusiedl am See sowie Ebenfurth – Wiener Neustadt immerhin noch ein paar km neue Strecke machen. :D
Auch wenn der Name das vermuten ließe, ist Wiener Neustadt kein Stadtteil von Wien, sondern liegt 50 km südlich der Grantl-Großstadt. ;-) Hier hatte ich anderthalb Stunden Wartezeit. Ich verbrachte sie komplett am Bahnhof, da musste ich wenigstens nicht irgendwo hin mit dem Koffer.^^ Im Eingangsbereich spielte beruhigende klassische Musik. =)
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430 Puma wäre cooler als Name^^
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431 – 432 Dracula schaute auch vorbei. Kurz danach war er schon wieder tot… :-/
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433 Wein vor dem Neusiedler See
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434 Die Busse haben interessante Namen :D
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435 Schnell noch ein Foto in Wulkaprodersdorf
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436 Wieder zu den Müllmännchen
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437 Kopfmachen & Zugkreuzung: Mit dem rechten war ich gekommen.
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438 S-Bahn
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439 Bessere S-Bahn ;-)
Ab Wiener Neustadt nach Hannover hatte ich gut 36 h vor Abfahrt noch einen guten Sparpreis bekommen. Bei der Kurzfristigkeit konnte ich auch auf die Möglichkeit der Stornierung verzichten. ;-) Um weiterhin nicht Wien zu passieren, blieb mir allein die Strecke Richtung Süden: über den Semmering. Die ist bekanntlich zwar schön, aber alles andere als schnell.^^ Hier war ich auch schon fast fünf Jahre nicht mehr langgefahren. Zu meiner großen Überraschung war der Railjet am Dienstagvormittag sehr stark belegt, es gab kaum noch freie Plätze. Meine Laune war heute ohnehin im Keller, und jetzt bekam ich nicht einmal einen Platz an der Aussichtsseite, sondern verbrachte die Überquerung des Semmerings an der Tür stehend. -.- Nach dem Sturm im Februar war dies die zweite Slowakei-Tour in Folge, bei der sich die Rückfahrt immens verzögerte und ich in einem langsamen Railjet fuhr. :D Über die kurvenreiche Strecke, die sogar Unesco-Weltkulturerbe ist, quälte sich die Schienenschildi langsam bergauf. Wie nennt man ein besonders dickes Kind? --> Klick mich... Erst gab es 1:15 h lang gar keinen Halt bis Bruck/Mur, dann folgte schon 10 min später Leoben, wo ich den bahnsteiggleichen 6-min-Umstieg nutzte.
Weiter ging es in einem deutschen IC. Er arbeitete sich gemächlich gen Westen durch die Bergwelt voran. In Selzthal und Bischofshofen waren je ein paar min Aufenthalt zum Kopfmachen. Gut 3 h nach Abfahrt in Leoben erreichte er Salzburg. Dort stand zwischen Salzburg-Gnigl und Salzburg-Süd etwas ganz schrecklich Furchteinflößendes: eine Mumpsbacke! Was zum Geier hatte die denn dort verloren? :-O
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440 Kurz vor der Semmering-Nordrampe: links die ideale Verwendung für Stinktiere :p
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441 Die Berge kommen
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442 – 443 Den Semmering hinauf
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444 – 446 Die Brücken des Semmering
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447 Die planmäßige Streckenhöchstgeschwindigkeit wurde erreicht
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448 Ausblick
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449 – 450 Tunnelbauarbeiten
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451 Was ist das in der Mitte für ein Museumsvehikel?
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452 Piefke-Zug
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453 Es wäre ein idealer Platz zum Verstauen von Gepäck gewesen. Diese Scheibe macht so unendlich viel Sinn… -.-
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454 Selzthal
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455 – 457 Der Dachstein
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458 Alpenlandschaft
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459 Überquerung der Salzach gleich nördlich von Bischofshofen
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460 Bahnhof Bischofshofen
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461 Die Festung Hohenwerfen
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462 Die Berge um Bad Reichenhall
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463 Nochmal Pause in Salzburg
Bislang gab es noch keine Veröffentlichung zu neuen Risikogebieten und damit verbundenen Reisewarnungen. Das Auswärtige Amt gab an, sich nach den Infektionszahlen zu richten. Demnach wäre die Einstufung als Risikogebiet längst überfällig gewesen… Als der Zug weiterfuhr, brauchte der deutsche Zoll wieder mal Aufmerksamkeit: In Freilassing fand eine Kontrolle statt. Die Beamten guckten fast genauso gelangweilt wie ich (nur bei mir war es demonstrativ) und suchten bloß nach Leuten, die arabisch aussahen. Mit + 5 ging’s weiter. -.- Die Einreise war geschafft, ich atmete erstmal durch. Später fiel mir auf: Der Schlenker um Wien herum heute war eh sinnlos. Wenn Wien vor meiner Einreise zum Risikogebiet erklärt worden wäre, hätte ich ohnehin in Quarantäne gemusst, selbst wenn ich heute nicht dort war. Denn ich war in den letzten 14 Tagen dort: auf meiner Hinreise in die Slowakei. Das ist eine der ganz wenigen Situationen, wo ich lügen würde. Denn diese Regelung ist einfach nur schwachsinnig! Übrigens wurden genau einen Tag nach dieser Irrfahrt Wien & der Kreis Mittelböhmen (rund um Prag) zu Risikogebieten erklärt. Damit war meine Route also tatsächlich die einzig fahrbare geworden.
Zwar hätte ich auch über Prag fahren können und dort nicht einmal den Zug verlassen müssen. Soweit ich weiß gibt es nur zwei durchgehende Züge durch Prag: einmal den Hungaria, und einmal den morgendlichen EC Slovenská Strela mit Schlafwagen aus Košice, der ohne jenen Schlafwagen direkt als EC 174 weiterfährt. Aber ich stelle mir vor, die Deutschen kontrollieren in Bad Schandau (die Ösis haben ja direkt hinter der Grenze kontrolliert, obwohl die Slowakei aus ihrer Sicht nicht mal Risikogebiet war!). Und ich treffe auf einen Zöllner, dessen politische Orientierung ungefähr so weit rechts wie Ostsachsen auf der Deutschland-Karte. Einen, der das Ausland für grundsätzlich böse hält, und der ein Problem mit mir aufgeschlossenem Weltenbummler hat. Gar nicht sooo unrealistisch. :p Ich hatte ein Ticket direkt aus einem Risikogebiet. Dass ich trotz unterschiedlicher Zugnummer nicht ausgestiegen bin, ist kaum glaubwürdig für jemanden, der sich bei der Bahn nicht auskennt. Sonderregelungen zu Kurzaufenthalten gab es damals keine – wer im Risikogebiet war, kommt in Quarantäne, fertig! Und die Erklärung zum Risikogebiet erfolgte ja stets ohne jeglichen Vorlauf, sondern sogar rückwirkend. Selbst wenn ich mich vor der Einreise nach Tschechien informiert hätte, dass Tschechien aktuell kein Risikogebiet ist, hätte sich das bis zur Einreise nach Deutschland (der Zeitpunkt ist maßgeblich!) ändern können. Eine Sinnhaftigkeit kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen, außer dass dass die Bundesbürger auf Reisen verzichten sollen, sondern das Geld lieber im eigenen Land ausgeben sollen. ;-) Dem Zöllner hätten alle Möglichkeiten offen gestanden, mir einen so richtig schönen Tag zu wünschen… Und wenn schon Quarantäne, dann überall aber bitte nicht Hannover. :p Dieses Risiko wollte ich nicht eingehen, da fuhr ich lieber „außen rum“! Auch wenn das über 5 h Umweg bedeutete… -.-
Der EC fuhr weiter auf der mir wohlbekannten Strecke und erreichte schließlich München. Ausgerechnet hier musste ich umsteigen. :D Es war urst komisch, zu seinem Heimatbahnhof zu fahren, aber dort nur umzusteigen, weil man noch ne Woche Urlaub hat. :D Selbst wenn ich noch einen anderen Koffer zu Hause gehabt hätte, wäre die Umsteigezeit mit einer guten halben Stunde nicht ausreichend gewesen, um nochmal heimzufahren. :D Ich ging nach draußen. Neben mir sah ein Polizist ein Auto auf seinem Parkplatz stehen, tippte ein wenig auf seinem Handy herum und fing an zu telefonieren: „Grüß Gott, hier ist die Polizei. Sie stehen auf unserem Parkplatz.“ :D
Weiter ging es nun wirklich unexotisch in einem ICE Richtung Norden. Ich dachte ‚Ich versuch’s mal‘ und zeigte dem Zub zwischen München und Ingolstadt mein Ticket von Prag über Dresden und Hannover nach Lüneburg. Er scannte es ein, schaute kurz und sagte: „Ok, gute Fahrt“ Wait – whaaaaat!? Wie kann sowas selbst beim Einscannen durchgehen? Das war geographisch so katastrophal daneben. Selbst wenn man nicht weiß, wo Lüneburg liegt (jener Zug hielt später sogar dort), kann es doch nicht hinhauen, jemanden zwischen München und Ingolstadt mit einem Ticket ab Prag (liegt weiter nördlich als Würzburg!) anzutreffen. Als ich am nächsten Morgen das Ticket zwischen Hannover & Lüneburg nochmal vorzeigte, gab es keinerlei Probleme. Ich bitte um Erklärung durch Zubs. :-) Zwischen Nürnberg und Würzburg baute der ICE eine zweistellige Verspätung auf, doch am Ende wurde Hannover nach halb elf gleich 4 min vor Plan erreicht.
Auch die fast 15 h allein heute mit OP-Maske hinterließen keine Folgeschäden. :p Es ist mir bloß ein paar Mal passiert, dass ich etwas essen oder trinken wollte und erst im letzten Moment bemerkt habe, dass ich noch die Maske auf habe – einfach weil es schon so gewohnt war… ;-)
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464 Nordwärts
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465 Das FIS ist auch mal aufgewacht. Geändert hat sich für den Rest der Fahrt an der Anzeige nichts außer Uhrzeit & Geschwindigkeit. :D
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466 Jeden Tag die gleiche Anzeige^^

Ich hatte meinen Schlafwagen über 4 h früher als geplant in Bratislava statt in Prag verlassen. Dafür kam ich am Ende 1:15 h später als geplant in Hannover an. Aber wenigstens musste ich nicht in Quarantäne. :p
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467 Eine Reise durch Europa im Spätsommer des saublöden Seuchenjahres ist wie Minesweeper, bloß in echt… -.-

Spaß macht das ganze so natürlich wenig.
Inzwischen hat man immerhin einige Dinge verbessert:
-- Die Veröffentlichung neuer Risikogebiete erfolgt inzwischen zuverlässig gegen Ende der Woche (Donnerstag oder Freitag). Man muss also nicht mehr zittern, ob die nächsten Gebiete heute oder morgen bekanntgegeben werden.
-- Einstufungen zum Risikogebiet werden inzwischen mit ca. zwei Tagen Vorlauf vorgenommen. So kann man ggf. noch vor schnell weg von dort bzw. man kann sich sicher ein, dass man noch durchfahren darf.
-- Es gab Ausnahmen für Kurzaufenthalte bis zu 48 h, inzwischen wieder abgeschafft. Offenbar wurden diese Ausnahme nicht als Erlaubnis zum schnellstmöglichen sinnvollen Transit (gbf. mit Umsteigen) gesehen, sondern als Freibrief, dass man jetzt jedes Wochenende in ein Risikogebiet seiner Wahl fahren darf…
Offen bleiben in meinen Augen folgende Kritikpunkte:
-- Eine 7-Tage-Inzidenz von 50 halte ich einfach nicht mehr für zeitgemäß. Wenn alle Länder Europas (mit zeitweise nur einer einzigen Ausnahme) sowie über 95 % aller deutschen Landkreise bzw. kreisfreien Städte diesen Wert überschreiten (z. B. am 12.01. von den über 400 Kreisen/Städten alle außer 3!), sollte man doch merken, dass da irgendwas nicht stimmt…
-- Das Auswärtige hängt mit seinen Reisewarnungen der tatsächlichen Entwicklung der Infektionszahlen oft um zwei bis drei Wochen hinterher. Behörden & Effizienz…

Diese Punkte ändern nichts daran, dass ich die Herangehensweise grundsätzlich für richtig halte. Ebenso ist für mich die Notwendigkeit völlig unstrittig! Nur die Parameter sollten eben aktualisiert werden.
Dinge, die ich nicht für richtig halte:
-- Ein Großteil der Reisewarnungen außerhalb der EU scheint politisch motiviert. Z. B. ist eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen durchweg als Risikogebiet deklariert, obwohl die Inzidenz seit Beginn der Pandemie nie über 11 (!) lag. Selbst wenn 80 % aller Fälle nicht erkannt würden, würde das immer noch keine Einstufung als Risikogebiet rechtfertigen. Die Rede ist von Ägypten. Auch politisch nicht genehm ist Russland. Die Inzidenz lag den ganzen Sommer über bei stets deutlich unter 50. In Russland wird übrigens mehr getestet als in Deutschland, selbst bezogen auf die Bevölkerungszahl (Russland hat 80 % mehr Einwohner als Deutschland). Trotzdem befürchte ich, dass die Reisewarnung erst aufgehoben wird, wenn der russische Präsident Alexej Nawalnyj heißt…
Dass die überwältigende Mehrheit der Länder außerhalb der EU als Risikogebiet deklariert ist, obwohl die gemeldete Inzidenz bei deutlich unter 50 liegt, ist kein Zufall…

Zu den neuesten Entwicklungen:
Die Virusvariantengebiete sind in den meisten Fällen einleuchtend. Wobei Tschechien (als solches Gebiet eingestuft) eine geringere Verbreitung von Mutationen meldet als Dänemark (nicht als solches Gebiet eingestuft).
Aber die Hochinzidenzgebiete sind nun wirklich gewürfelt… -.-

Momentan ist das ganze Thema allerdings ohnehin graueste Theorie. Im Laufe des Herbstes wurde die Liste der Risikogebiete immer länger. Die Einschränkungen bzgl. der Risikogebiete konnten die Entwicklung in Deutschland aber auch nicht aufhalten. Die Länder, die für Deutschland nicht als Risikogebiet gelten, lassen eben keine Deutschen einreisen. Die letzten Ausnahmen sind Anfang Januar verschwunden.
Das Thema Reisen hat sich aktuell eh erledigt… :-C

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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Bzw in der Kekspackung. :)


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