Kap. 1/2: Türkentour zur Dönerdrehscheibe - Zugabe (Reiseberichte)

Luxi, Dienstag, 28.07.2020, 21:26 (vor 2016 Tagen) @ Krümelmonster

Auch von mir ein Moin, Servus oder Zdravo in die Runde.
Zuerst auch ein Danke von mir. Ich freue mich auch wieder über den ersten Teil des Reiseberichtes vom letzten Oktober und denke auch gern an diese außergewöhnliche Tour zurück.
Aber ein paar kleine Zugaben habe ich noch von meiner Seite aus.

Wir wählten verschiedene Wege bis zum Startpunkt des Türkenzuges. Luxi legte ein paar entspannte Tage am Wörthersee ein.

Bevor wir drei Länder am Stück durchquerten, habe ich mir vorgenommen, höchstens ein Land pro Tag von Nord nach Süd zu durchqueren. So startete ich am Morgen entspannt ab Norddeich Mole meine Reise gen Süden, von der See in die Berge.
Lediglich 2 Umstiege in Hannover und München, sowie 11 Umdrehungen des Stundenzeigers meiner Uhr später kam ich am heutigen Etappenziel Kufstein an und begab mich nach Bezug des Zimmers direkt auf einen kleinen Spaziergang durch die Stadt, wo es durch die eintretene Dämmerung nicht mehr vieles zu fotografieren gab.
Am darauffolgenden Tag ging es zur zweiten Nord-Süd-Querung eines Landes. Ich startete Mittags ab Kufstein mit dem Railjet express zuerst nach Salzburg. Mit Abschluss dieser Fahrt bin ich mit jeder Zuggattung der ÖBB gefahren, ein kleiner Ostfriese auf großer Erkundung. Nach dem Umstieg ging es dann im ÖBB-EC weiter zum Wörthersee nach Velden.

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Abfahrt in Norddeich zur Morgendämmerung.

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Blick Richtung Altstadt und Festung, im Rücken liegt direkt der Bahnhof.

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Der Stadtplatz mit Marienbrunnen.

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Die Hauptstelle der Sparkasse, die sich seit 1907 in dem Gebäude befindet.


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Blick aus meinem Zimmer, die Unterkunft ist hier sehr verkehrsgünstig gelegen.

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Einfahrt des RJX im Kufsteiner Bahnhof.

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Ankunft in Felden. Rechts der EC von München nach Klagenfurt, der einfahrende RJ ist auf dem Weg nach München.

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Das Bahnhofsgebäude vom Bahnsteig aus gesehen.

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Das Schloss Velden liegt direkt am See.

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Das Casino liegt in unmittelbarer Nähe vom Schloss und dem See.


Am darauffolgenden Tag empfing ich den ehemalige Mitforisten in meinem Domizil am Wörtersee. Von dort aus starteten wir gemeinsam nach Villach, um auf den Dritten im Bunde zu treffen und das Abenteuer im Optima Express beginnen zu lassen.

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Nein, auf die S-Bahn haben wir nicht gewartet. Diese ließen wir nach kurzem Aufenthalt am Bahnsteig ziehen.

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Wenige Minuten später erschien dann unser Railjet um uns sicher nach Villach zu bringen.


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Ab hier bis zur Hauptstadt waren bereits die Bauarbeiten für die neue Rennbahn nach Ungarn im Gange. Kurz vor zehn stoppten wir für einige Minuten in Novi Beograd, dem zweitgrößten Bahnhof der serbischen Hauptstadt, anders als die Innenstadt am linken Save-Ufer gelegen. Hier werkelten dutzende Baumeister an der Rennbahn – doch sie sahen überhaupt nicht serbisch aus…
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Auch hier wird an der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Belgrad und Novi Sad gebaut. Anders als beim Teilstück Belgrad - Stara Pazova, wo die Chinesen zugange sind, kümmert sich die russische Eisenbahngesellschaft RZD um den Trassenausbau.
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Bei Stara Pazova überqueren wir diese um auf unser Gleis Richtung Belgrad zu kommen.


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165 Alles kaputt

Nicht nur kaputte Wagen gab es zuhauf entlang der Strecke, auch verschiedene Lokomotiven genossen ihr Lebensende in dichter Vegetation.

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Egal ob Dampf-...

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...oder Dieselloks.


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189 Der Mond lugt hervor

Bevor aber der Mond vorbei schaute, verschand die Sonne langsam hinter den Bergen. Dank der gemütlichen Fahrt konnte man das schöne Schauspiel über eine längere Zeit genießen. Für mich persönlich einer der schönsten Blicke der ganzen Tour.
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In Bulgarien sind die Strecken deutlich besser in Schuss als in Kroatien und Serbien, lange konnte der Zug 160 km/h fahren. Auch hier waren längere zwei Aufenthalte vorgesehen (Sofia 22:06 – 22:35, tatsächlich lt. Google Zeitachse 22:49 – 23:42 Uhr, Plovdiv 0:56 – 1:26, tatsächlich 1:58 – 2:03 Uhr^^), davon habe ich aber nichts mitbekommen.

Kurz vor Sofia saßen wir dann im Speise-/Aufenthaltswagen, damit wir das Krümelmonster nicht beim Schlafen stören. Dennoch waren wir (auch durch den ungarischen Geschwindigkeitsrausch) von der Einfahrt in den hell erleuchteten und menschenleeren Bahnhof der Hauptstadt überrascht, sodass es von der Einfahrt kein excellentes Bild zu sehen gibt.
Die Zeitachse von Google hat richtig aufgepasst. Um 22:48 entstand das Bild von der Einfahrt.

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