Auf eigene Vorteile aus - Steuerhinterziehung (Fahrkarten und Angebote)

Henrik, Dienstag, 28.01.2020, 19:47 (vor 2239 Tagen) @ bers

Nur ein paar Beispiele: Bahn-Bonus-Punkte; Kreditkarten-Punkte bzw. die Möglichkeit, mit rabattierten Gutscheinen zu bezahlen

Ah, also im Großen und Ganzen geht es dir, einen persönlichen Gewinn aus deinen Geschäftsreisen für deinen Arbeitgeber zu schlagen. Punkte sammeln für Reisen, die man gar nicht bezahlen musste.

Das Problem daran musst Du mir noch erklären. Ja, das ist mein Vorteil. Und wessen Nachteil? Wer verliert?

Ist das Dein ernst?
Bist Du Dir wirklich nicht bewusst, was Du hier von Dir gibst?

Oder noch besser: mit rabbatierten Gutscheinen bezahlen und den tatsächlichen Kaufpreis angeben um noch ein paar Euro mehr rauszuschlagen.

Als Kollege im öffentlichen Dienst finde ich dein Verhalten beschähmend.

Glaubst Du mir, dass ich schon mal versucht habe, einer Reisekostenstelle beizubringen, dass ich weniger bezahlt habe als auf dem Ticket steht? Und dass die geantwortet haben "Wir erstatten, was auf dem Ticket steht, alles andere ist ja zu kompliziert"? Ja, so ist das. Findest Du es jetzt immer noch verwerflich? Soll ich deswegen meine Gutscheine *nicht* benutzen?

und Du gibts das nirgends an?

dienstlich erworbene bahn.bonus Punkte wie auch Meilen stehen grundsätzlich dem Arbeitgeber zu, es sei denn es ist anders geregelt worden. Besteht eine solche Vereinbarung o.ä. stellt das private Nutzen dieser Vorteile einen geldwerten Vorteil da und ist zu versteuern (über der Freigrenze hinaus).
Anzugeben ist das eh alles.

Nachteil? Verliert? Der Steuerzahler und Du vertrittst diesen auch noch. Ganz besonders heikel!


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