Undifferenzierte Ansagen bringen aber auch nichts (Allgemeines Forum)

Power132, Freitag, 15.11.2019, 20:03 (vor 2336 Tagen) @ sibiminus
bearbeitet von Power132, Freitag, 15.11.2019, 20:07

Moin,

wäre es dir also lieber, dass die Zugbegleiter dazu gar keine Info geben und die betroffene Kundschaft ins offene Messer laufen lassen? Ich weiß ja nicht so recht. Ich finde du könntest im Betreff sprachlich etwas abrüsten.

Warum sprachlich abrüsten? Für mich ist die Ansage "alle" Abkunden eine offensichtliche Falschaussage. Es betrifft 28.000 Kunden. Das ist ein kleiner Teil. Die Tickets werden aber auch durch die Stadtwerke ausgegeben. Diese Kunden sind nicht betroffen, wie schon erwähnt.

Als sie dann bei mir und meinem Begleiter (beide Abo Kunden Ticket2000) war, sprach ich sie darauf an, dass wir unser Ticket über dei Stadtwerke beziehen und bezahlen und bisher kerine Info haben. Sie meinte wir müssten das kontrollieren zu lassen und meine Frage, wenn wir kein neues Abo hätten seinen wir Schwazfahrer, wurde mit einem Schulterzucken und Kopfschütteln wortlos als "ja" bestätigt.

Kopfschütteln bedeutet ja? Interessant, war mir neu.

So wie ihre Körpersprache war, war das für mich ein eindeutiges Ja. Schulterzuckendes Kopfschütteln interpreriere ich so.

Und selbst wenn der Zugbegleiter den Sachverhalt nicht bis ins Kleinste widergeben kann, aus welchen Gründen auch immer, ist doch der Hinweis das kontrollieren zu lassen auch nicht verkehrt. Ich will nicht wissen welches Geplärre los gehen würde wenn nicht informiert werden würde und dann die ersten Fahrpreisnacherhebungen verteilt werden.

Zustimmung. Aber es war wie (mehrfach) erwähnt, keine Differenzierung. Mein Hinweis - wie berichtet - und der Hinweis einer anderen SW Kundin die in der Nähe saß und sich fragend einmischte, wurde mit dem Hinweis abgetan, das sei so. Die 28.000 Kunden sind Kunden der DB und nicht der anderen augebenden Unternehmen.

Und jetzt sage mir bitte nicht, die betreffenden Abokunden wurden doch angeschrieben. Ich habe zwar mit dem konkreten Vorgang nichts zu schaffen, aber bin mit einem ähnlichen Fall befasst. Es gibt einige Abokunden die sich dahingehend äußern "Wie, ein Schreiben? Ich dachte das ist Werbung und hab das ungelesen weggeworfen..."

HIer gibt es die Info, dass sogar die DB selber ihre Kunden informiert. Das achtlose "Werbe-Wegwerfen" kann man unterbinden, dass man auf den Umschlag druckt, wichtige Informationen zu Ihrem Abo. Andere Unternehmen machen das auch - oder man verzichtet auf den Versad als "Dialogpost".

Ich bleibe dabei. Wenn sich die Möglichkeit bietet, ist die persönliche Ansprache und Information besser als alles Andere. Auf Durchsagen hören ja auch nicht immer alle und dann mal in den Wagen hinen rufen finde ich keine schlechte Idee. Da kümmert sich mal jemand, und das ist dann auch wieder nicht recht.

Stopp. So hab ich das nicht gemeint. Mir geht es um die Aussage "alle". Das führt zu unnötiger Verunsicherung, Lauferei zu den ausgenden Unternehmen bzw Bindung von Kapazitäten.
Wenn ich nicht genau weis, wie das von statten geht, setzt ich keine Verunsicherung in den Raum. Und das war hier klar der Fall.
So hat das meiner Meiung nach einen komischen Beigeschmack.


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