and again: nothing new (Allgemeines Forum)

musicus, Dienstag, 28.11.2017, 09:10 (vor 3037 Tagen) @ Colaholiker

Ich bekomme eine Mail von der DB, daß es voraussichtlich Schwierigkeiten gibt. (Bis hierhin unstrittig, weil ist ja im Rahmen des "Verspätungsalarms" passiert.

Auf die Vorbehalte, die diese Mails mit sich bringen, habe ich ebenfalls bereits hingewiesen.

Jetzt gehe ich also online, gebe meine Reise-Eckdaten ein (Datum, Uhrzeit, von, nach), und stelle fest, daß die Verbindung als Ganzes nicht mehr angeboten wird. Und damit meine ich nicht "nicht als Sparpreis angeboten wird", sondern sie taucht gar nicht mehr auf. Damit ist für mich als Kunden der Fall klar - die Verbindung, die ich gebucht habe, existiert nicht mehr.

Weshalb? Und überdies irrelevant - im hier diskutierten Fall steht fest, dass alle Züge wie gebucht verkehren sollen. Daraus eine automatische Aufhebung der Zugbindung herbeizufabulieren, ist dreist und rechtlich fragwürdig. NB: Das Verschwinden von Verbindungen als Ganzen hatte mitunter bereits schon Softwarefehler als Ursache.

Jeder einzelne Teil mag noch genau so wie gebucht existieren, aber kann ich als normaler Kunde sagen, ob jetzt nicht aus welchem Grund auch immer (Bauarbeiten?) in Köln die Mindestumsteigezeit erhöht wurde?

Wurde sie ja nicht nachweislich. Siehe: hier.

Nein, kann ich nicht, aber wenn dem so ist, existiert diese Kombination von Zügen nicht mehr als Verbindung im eigentlichen Sinne.

Dennoch hat der Kunde auf exakt diese Verbindung einen Beförderungsvertrag mit Zugbindung abgeschlossen.

Du reichst also alles ein, und bekommst als Antwort "Was wollen Sie eigentlich? Das ist keine buchbare Verbindung!". Und nu? Drauf beharren, daß die Verbindung vor drei Monaten noch bei gleichen Fahrzeiten angezeigt wurde?

Hypothetisch. Eine oberflächliche Analogie. Und zu den FGR meine Einlassung: hier. Den Rest hab' ich besten Gewissens aus dem Zitat gestrichen, er trägt zur Sache nichts bei. Zur theoretischen Beharrung: als OT-Nutzer steht die Reiseverbindung ohnehin auf dem Ticket :-) sogar beim Flexpreis.

Um es zusammenzufassen: Aus Kundensicht sehe ich hier durchaus die Möglichkeit, sich die Zugbindung aufheben zu lassen. Allerdings würde ich in diesem Fall (anders als bei offensichtlichen Verspätungen oder Ausfällen) im Reisezentrum meines Vertrauens die Situation schildern, es prüfen lassen, und mir ggf. nen Stempel aufs Ticket geben lassen.

Habe ich nie bestritten und exakt so empfohlen.

Alles andere hat im Zug Diskussionspotential

Ach was? Für dich als Kunden ist der Fall doch so klar...


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum