Antwort zu: Da es hierzu sehr wenig Erfahrungen gibt (Fahrkarten und Angebote)

julius, Freitag, 28.04.2017, 18:37 (vor 3309 Tagen) @ sfn17

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Thema sehr kontrovers gehandhabt wird.
Ich hatte genau diese Konstellation: Sparpreis Europa mit Fahrtunterbrechung, Weiterfahrt am nächsten Morgen: erst NV-Vorlauf, dann FV. Wegen kurfristigen Bauarbeiten im NV-Vorlauf und Bus-SEV, hätte ich den FV-Zug nicht erreicht und wäre 62min später am Ziel gewesen.

Ich habe deshalb einen Termin verschoben und bin später auf einer anderen Strecke gefahren. Im FV-Zug habe ich eine Fahrpreisnacherhebung kassiert und auch noch ein Ermittlunsverfahren wegen Erschleichung von Leistungen, weil ich die Zugbindung nicht eingehalten hätte.

Widerspruch gegen die FPN wure abgelehnt mit der Begründung: der von mir gebuchte FV-Zug sei pünktlich gewesen, eine Berechtigung einen anderen FV-Zug zu nehmen bestünde nicht. Mein Frage, ob ich auch eine FPN bekommen hätte, wenn ich den Bus-SEV benutzt und verspätet am Umsteigebahnhof gewesen wäre bzw. dann den nächsten FV-Zug genommen hätt, wurde nicht beantwortet.

Die Schlichtungstelle Öffentlicher Nahverkehr hat dann zu meinen Gunsten entschieden.
DB-FV hat den Schlichterspruch aus "Kulanz" angenommen, beharrt also auf seiner Rechtsposition, dass es Sache des Kunden ist, so rechtzeitig zu fahren, dass man einen gebuchten Zug erreicht.


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