Und wenn man auf einen Aufenthalt angewiesen ist? (Fahrkarten und Angebote)

ICE2020, Freitag, 28.04.2017, 13:34 (vor 3330 Tagen) @ Alibizugpaar

Mein Auftreten war ausgesprochen sachlich, alles andere spielte sich innerlich ab. Zum Glück haben alle meine Schutzschalter funktioniert. Aber die Gedanken sind frei. Und der Tipp den Vollpreis zu zahlen ist wirklich super, macht die Bahn als Verkehrsmittel der Wahl echt noch interessanter. Wäre es nicht auch einfach zu akzeptieren, daß der Kunde 2 Stunden in B-Stadt haben will, wenn er die Umstände schon deutlich formuliert?

Ich stimme Dir ja zu, dass der Flexpreis keine Alternative ist (außer die Firma zahlt). Aber bei sachlicher Erklärung der Umstände hatte ich fast nie Probleme, auch in solchen Situationen aus Kulanz die Zugbindung aufgehoben zu bekommen. Bei einem Unternehmen mit Tausenden Mitarbeitern wird man hin und wieder eben auch auf jemand treffen, der noch einmal eine Nachschulung in Kundenservice braucht. Warum dann nicht einfach ganz sachlich sagen, dass man die Sache gerne noch einmal mit dem Vorgesetzten durchsprechen möchte?

Abschließend noch der Hinweis, dass es nicht nur unfreundliche Mitarbeiter gibt, sondern eben auch Kunden, die probieren mit allen möglichen Tricks Zugbindungen zu umgehen, Erstattungen herauszuschlagen usw. Das war in Deinem Fall sicherlich nicht so, nur kann ich manchmal dann auch die sehr skeptischen Mitarbeiter verstehen, die sich dann eben sagen: Okay, keine Kulanz mehr.


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