Zu wenige ICE-D und IC3 oder nur falsch eingesetzt? (Aktueller Betrieb)

naseweiß, Dienstag, 06.03.2012, 21:10 (vor 5261 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von naseweiß, Dienstag, 06.03.2012, 21:13

Das "Festland" von Dänemark heißt Jütland. ;-)

Darum geht es jetzt!

- Deutschland hat ein paar wenige ICED (die vor Kurzem einen Umlauftag abgegeben haben) und sehr wenige, die aufgearbeitet werden (unklar, ob mit Dänemark-Zulassung).

Würde man das Flügelzugpaar nach Berlin als normale Hamburg-Züge belassen und somit auch nicht noch weiter unter Fahrdraht dieseln, sollte doch das ein oder andere Zugpaar mehr drin sein.

- Dänemark hat ein wenig mehr IC3 für den internationalen Einsatz. Diese decken neben saisonalem Vogelflug vor allem die Relation Kopenhagen - Flensborg ab. Daneben haben die DSB durch das Unvermögen einer italienischen Firma und ihre Fahrgäste Fahrzeugmangel.

Das wurde bei DSO neulich mal herausgestellt, dass die gesamte Strecke Kopenhagen-Flensburg unter Fahrdraht gedieselt werden muss, wegen der letzten paar Kilometer Padborg-Flensburg mit deutscher Ausrüstung.

Die Alternative wäre doch die Kopenhagen-IC bis Padborg zu verkürzen, dafür den Hamburg-RE bis dorthin zu verlängern. So weit ich weiß, sollte dann der IC mit elektrischen IR4 gefahren werden können, während der RE weiterhin nur Deutschland-Ausrüstung/Zulassung (?) benötigt. War man zu Zeiten des Schlex nicht mal soweit gefahren?

Würde man von der 30er-Symmetrie auf die 00er-Symmetrie übergehen, wären ggf. sogar Kurzwenden der Züge beider Linien in Padborg möglich. Im Gegenzug könnten grenzüberschreitende Verbindungen in Form von mehr Zugpaaren EC Hamburg-Aarhus hergestellt werden.

Grenzüberschreitend besteht ein zweistündliches, mindestens von deutscher Seite subventioniertes Angebot. Der Folgeabschnitt bis Tingleff wird zweistündlich mit einigen Verstärkern gefahren.

Weiter nach Norden besteht bis Kolding ein stündliches Angebot (Subventionierung unklar; Lars, liest Du mit? ;-), das zur Hauptstadt ausgerichtet ist. In der Relation Nord <-> Süd sind die Anschlüsse suboptimal, besonders wochenends und feiertags.

Auch hierfür wären die EC gut. Ist der eingleisige Abschnitt Vojens-Vamdrup auf der von Güterverkehr stark genutzten Strecke hierfür ein zu großes Hindernis?

Auf beiden Seiten könnten so auslandstaugliche Züge freigesetzt werden. Passen nicht 2 IC3 auf die Vogelflug-Fähren? Dann wären die IC3 dort als Doppeltraktionen im 2-h-Takt wohl besser aufgehoben, in Dänemark mit noch einem weiteren Zugteil verstärkt.

Die ICE-D könnten dafür Hamnburg-Aarhus bedienen, wo dank Verdichtung 4 Wagen vermutlich locker reichen. Selbst bei einem 2-h-Takt mit 4,5 h Fahrzeit in heutiger Lage, somit verpasste Kurzwende Aarhus, kommt man mit 6 Einheiten aus. Da man insgesammt 13 Garnituren in Betrieb hat, könnten Züge dieser Linie teilweise bis Aalborg im Norden oder Berlin im Süden verlängert werden. Oder sie helfen im dänischen Binnenverkehr aus.

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