Präsentation für Tunnel zw. Puttgarden und Roedby (Allgemeines Forum)

Lars(DK), Donnerstag, 04.11.2010, 22:13 (vor 5649 Tagen) @ Benjamin.Keller

Kurz zusammengefasst sagt das statistische Amt, dass die Einpendelung aus Südseeland (und Lolland/Falster) am grössten ist (Rønnede mit 33 km im Schnitt), während Kopenhagen am kürzesten (ergibt sich fast von selbst) und Jütland/Fünen im Mittelfeld liegen. Dunkle Färbung bedeutet weitester Abstand.
Zur Zeit wird viel über das sog. "Udkantsdanmark", d.h. Gebiete am Rande Dänemarks debattiert. Die Bevölkerung schrumpt als ganzes nicht, die Landflucht nimmt aber weiter zu (gerade bei jungen Erwachsenen) und es kristallisieren sich zwei Hauptsiedlungsgebiete heraus: Kopenhagen und die ostjütische Millionenstadt (Århus, Vejle, Horsens, Fredericia, Kolding). Kopenhagens Stellung hat natürlich ganz viel mit dem Absolutismus zu tun (Niedergang der Handelsstädte in der Provinz) und der Zentralisierung von Verwaltung usw. Grob gesagt sind die neuen Industrien in Jütland, die Verwaltung, Finanz usw. in Kopenhagen.
Bahnseitig (dies ist ja ein ICE-Bahnforum ;-)) zeigt sich dies an
1. Der sehr starken Frequenz an schnellen Bahnverbindungen auf DER Hauptrennstrecke Kopenhagen-Odense-Århus-Aalborg (Halbstundentakt IC zwischen Kopenhagen und Fredericia/Middelfart, 1x pro Stunde Blitzzug Kopenhagen-Århus-Aalborg-Frederikshavn und 4 Nonstop Blitzzüge mit IC4 zwischen Århus und Kopenhagen in 2:42 für 329 Km);
Deswegen propbiert es die SJ dort auch mit X2000 von und nach Odense.
2. Halbstundentakt mit schnellen Regionalzügen von Kopenhagen nach Kalundborg und Nykøbing Falster (ICE);
3. Dem dichten S-Bahn-Verkehr in Kopenhagen (5- oder 10-Minuten-Takt am Tag, 20 Minuten am Abend pro Linie);
4. Dem dünnen Verkehr im Westen des Landes mit Stunden- oder Zweistundentakt (z.B. Richtung Padborg und Sønderborg).
Sorry für den langen Text ;-)))
L


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