Die ICE-T sind durch und nicht steilstreckentauglich (Allgemeines Forum)

Tobs, Region Köln/Bonn, Mittwoch, 09.07.2025, 16:30 (vor 317 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Tobs, Mittwoch, 09.07.2025, 16:32

Gilt das nicht auch gleichermaßen für die ICE-Linie 50?

Nein.

Ich wollte darauf hinaus, dass die ICE-Linie 50, solange mit ICE-T betrieben, nur mit relativem Fahrzeitverlust, im Vergleich zur KRM, nach Köln gezogen werden könnte. Da sehe ich schon eine Vergleichsmöglichkeit, ist im Endeffekt aber auch "nur" meine Perspektive.

Hier, in NRW, nervt der Umstieg in Frankfurt/M. einige und nach Frankfurt/M. möchte man(n) über die KRM.

Was haben Umstiege in Frankfurt damit zu tun, dass auf der 91 Neigetechnik-Fahrzeuge erforderlich sind, um die Fahrzeiten zu halten?

Der Umstieg in Frankfurt ist erforderlich, weil die Neigetechnik-Fahrzeuge über Koblenz, statt KRM, verkehren und man von Köln aus, Richtung Leipzig/Dresden halt länger unterwegs wäre. Kenne Fälle, die genau deswegen den Umstieg in Frankfurt in Kauf nehmen, jedoch eine Direktverbindung vorzögen. Dass die Fahrzeiten der unterschiedlichen Segmente unverändert bleiben, ist unstrittig. Dennoch ist eine (schnelle) Direktverbindung für viele halt attraktiver.

Übrigens gibt es Umsteigefreie Verbindungen aus NRW sowohl nach Erfurt als auch nach Leipzig - Riesa - Dresden.

Schon, nur dauert es so doch mitunter ein Stündchen länger. Das würde für mich schon einen Unterschied machen, ist aber natürlich alles relativ (und letztendlich subjektiv).

Wobei die NRWler ohnehin länger unterwegs sind, so dass die (zusätzlichen) 30 Minuten kaum ins Gewicht fallen dürften. Sprich: Disnutzen ab/bis NRW kleiner als Nutzen der Reisenden Frankfurt/Nürnberg >< Wien, in der jetzigen Situation. Sollten

Ich verstehe nicht, was du meinst? Ein (z.B.) 412 zwischen Dortmund und Wien bringt ca. 1 Stunden Fahrzeitgewinn zwischen NRW und Frankfurt (da er die KRM nutzen kann), verliert dann aber zwischen Nürnberg und Wien wieder ca. 30 Minuten (da er keine Neigetechnik hat). NRW-Wien ginge mit 412 also ca. 30 Minuten schneller; Frankfurt-Wien ca. 30 Minuten langsamer als mit 4(0)11.

Auch das ist unstrittig. Ich habe mich auf das Szenario Köln >< KRM >< Wien bezogen. Das "länger" war dabei relativ gemeint, also der Reisende von Köln nach Wien ist länger als der von Frankfurt/Nürnberg nach Wien unterwegs, so dass durch letzteren 30 Minuten mehr Fahrzeit relativ stärker bemerkt werden dürften.


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