Durchbinden ist nachteilig. (Allgemeines Forum)

Holger2, Mittwoch, 15.01.2025, 11:16 (vor 426 Tagen) @ Der Blaschke

Hallo,


Im Gegenteil: sie [die Kapazität] sinkt. Denn durchlaufende Züge müssten sich ja kreuzen. Es würde also mehr Platz benötigt!

Ich glaube, mit der Meinung stehst Du ziemlich alleine da. Wieso müssen sich durchlaufende Züge kreuzen, sie kommen auf dem jeweiligen Richtungsgleis an - zumindest aus Richtung Harburg sind sie bereits entsprechend vorsortiert - und fahren auf dem selben Richtungsgleis weiter. Auch in Richtung Elmshorn sind sie entsprechend sortiert.


So wie jetzt möglich, stelle ich den Zug aus Norden auf der Nordseite des Bahnsteigs ab. Auf der Südseite desselben Bahnsteigs kommt der Zug aus Süden zur selben Zeit. Beide lassen Leute raus und rein und fahren zur selben Zeit wieder ab. So komme ich mit einer Bahnsteigkante aus und brauche keine Weiche.

Ohne Weiche wäre ein Stichstreckenblock und zumindest in Hamburg sieht das etwas anders aus.
Zumal ja nicht immer nur ein Zug aus jeder Richtung ankommt, sondern vielleicht auch mal zwei im Bahnhof wenden. Und spätestens dann hast Du sich kreuzende Verkehre.


Fazit: egal wie, das Durchbinden hätte nun eher weniger einen großen positiven Effekt ...

Naja, in fast allen Studien (z.B. SMA) wird das anders gesehen. Zumal es dann ja doch durchfahrende Züge gibt, es ist in Hamburg ja auch kein U-bahnähnlicher Betrieb vorhanden.
Und bei wendenden Zügen hast Du mindestens das Problem der zusätzlichen Wendezeit.

Holger


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