NV auf NBS braucht man zur Akzeptanz (Allgemeines Forum)

ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 27.01.2023, 07:01 (vor 1060 Tagen) @ Holger2

Mein Eindruck ist, dass Umsteigen schwerer zu vermitteln ist, als Fahrzeiteinsparung. Manch einem macht Umsteigen nichts aus. Aber die Mehrheit will Direktverbindungen. Daher sehe ich es als Versäumnis, dass man nicht irgendwie doch noch die ein oder andere Durchbindung Ulm-Stuttgart via Merklingen/NBS hinbekommen hat.


Hallo,

die Strecke Wendlingen - Ulm mit dem RE200 ist doch ein reines Politikum, weil sonst am neuen Bahnhof Merklingen über Jahre kein Zug gehalten hätte. Von Stuttgart nach Ulm fahren doch jetzt schon 3,5 Züge pro Stunde, davon 1,5 über die NBS. Warum auf solch einer sehr gut erschlossenen Fernverkehrsstrecke noch zusätzlich subventionierter Nahverkehr betrieben werden muss, erschließt sich mir ohnehin nicht. Damit wird nur der Fernverkehr kaputt gemacht.

Holger

Der Fernverkehr würde in Merklingen nicht halten und ohne solche Verbesserungen in der Erschließung der Orte entlang der NBS hat man es in Sachen Akzeptanz durch die lokale Bevölkerung eher sehr schwer.

Sollte eine NBS Hannover–Hamburg über Soltau kommen, wird ein schneller NV Hannover–Soltau–Hamburg auch zum Pflichtprogramm werden. Denn ohne solche Versprechen und deren Einhaltung kann man keine NBS errichten.


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