NBS Wendlingen - Ulm weitgehend pünktlich (Allgemeines Forum)

MC_Hans, 8001376, Sonntag, 22.01.2023, 12:57 (vor 12 Tagen) @ BodoSüd

Das die Passagierbelegung nicht so der Burner sein wird, und im Grunde 2 Regio shuttles auch ausgereicht hätten, war den Beteiligten von Anbeginn klar, insbesondere auch das Haupverkehrsaufkommen sich auf Merklingen Ulm beschränkt, wenn man nicht nach Stuttgart durchbinden kann. Einziger Vorteil aktuell sind Verbindungen Ulm Tübingen.

Das sehe ich ähnlich, nur ist gerade auf der Verbindung der NBS-Vorteil gar nicht so riesig im Vergleich zur Verbindung via Altstrecke...

Mo, 22.01.2023
Ulm - Tübingen via Merklingen: 1h24
Ulm - Tübingen via Göppingen:  1h38

Also man spart nicht mal 15 Minuten auf der NBS? Ich dachte immer, dass es früher viel länger gedauert hat, wobei auch andere Faktoren wie zwischenzeitliche Taktverdichtungen und Verbesserungen der Trassenlage eine Rolle spielen können.

Die Fahrgastzahlen bei München Nürnberg kam ja durch eine Beschleunigung, verringerte Reisezeit, gepaart mit billigerem Ticket, Stichwort Bayernticket. Dies alles trifft nicht wirklich auf die Verbindung Ulm Stuttgart zu. Man muss in Wendlingen, extra umsteigen, ohne Anschlussgarantie, in schon einen vollen Zug und die Gesamtfahrzeit ist nicht viel schneller als die Direktverbindung über Geislingen.

Mein Eindruck ist, dass Umsteigen schwerer zu vermitteln ist, als Fahrzeiteinsparung. Manch einem macht Umsteigen nichts aus. Aber die Mehrheit will Direktverbindungen. Daher sehe ich es als Versäumnis, dass man nicht irgendwie doch noch die ein oder andere Durchbindung Ulm-Stuttgart via Merklingen/NBS hinbekommen hat.

Dies wird sich erst mit Inbetriebnahme von S21, samt NBS Stuttgart bis Wendlingen, ändern, mit den Stream Hc, wenn man von der badischen Metropole bis zum schwäbischen Meer in gut 2,5 Stunden fahren kann.

Welche badische Metropole meinst du - Karlsruhe?


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