Vermehrt "gefährliches Halbwissen" beim Zugpersonal (Reiseberichte)

ByBahni, Riesa, Sachsen, Dienstag, 15.06.2021, 16:48 (vor 1738 Tagen) @ VT642

Ich erzähle es mal so, wie ich mich erinnern konnte, und wie meine Mutter es mir erzählt hat.

2012/2013:
Als ich noch ganz klein war (vllt. 5 oder 6 Jahre alt) sind wir vom Urlaub nach Hause gefahren. Da ich einen Schwerbehindertenausweis besaß, stand auf der Fahrkarte "Ein Erwachsener 2. Klasse". denn als Kind bin ich kostenlos gefahren und da ich ein B im Ausweis hatte, war die Begleitperson ebenfalls kostenlos. Somit musste nur einer Zahlen

Der ZB im ICE: Das geht nicht, sie müssen am nächsten Bahnhof raus, alle Fahrgäste müssen angegeben werden. Ich weiß nicht, wie meine Mutter es geschafft hat, den ZB weiß zu machen, dass das Ticket so wie es ausgestellt worden war, gültig für alle ist. Am Ende sind wir dann in LPZ angekommen... Aber trotzdem gefährliches Halbwissen. Sonst wären wir irgendwo in Lutherstadt Wittenberg gestrandet.

2. Fall
2019

Im IC von Dresden bis zur Verbundgrenze in Riesa werden Schwerbehindertenausweise anerkannt. Soweit, so gut. Als der IC kurz vor Riesa war, hat mich die Zugbegleiterin angebrüllt: Sie brauchen ein Ticket sonst stelle ich ihnen ein Erhöhtes Beförderungsentgeld aus. Ich hab ihr die App gezeigt wo das drinne steht. Das hat sie nicht interessiert. Sie hat gesagt "Ausnahmsweise" müssen wir nix zahlen, was Quatsch ist, weil ich war ja im Recht.


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