Ein Beispiel dafür (Allgemeines Forum)

Christian_S, Mittwoch, 24.03.2021, 22:32 (vor 1841 Tagen) @ Langsamfahrstelle


Der Mitarbeiter der DB Netz könnte
- Kollegen aus jener Abteilung kennen,

Das könnte der Mitarbeiter eines staatlichen Netzbetreibers auch

- sich Gedanken um das Betriebsergebnis des gemeinsamen Arbeitgebers machen (was zB den Spielraum für Lohnerhöhungen oder andere Verbesserungen des Arbeitsumfeldes beeinflusst)

Darauf hat der Mitarbeiter wenig Einfluss, eher wird eher anhand der Zahlen "seines" Gesellschaftsteils bewertet.

- einen Vorgesetzten haben, der vor 3 Monaten noch bei DB Fv wahr (sehr viel wahrscheinlicher als wenn der den AG hätte wechseln müssen) und dieser natürlich DB-gefärbt ist

Auch das wäre bei einem staatlichen Netzbetreiber genauso möglich und in der heutigen Zeit gar nicht so unwahrscheinlich, wo doch gerade Führungskräfte/Manager häufig zwischen verschiedenen Firmen bzw Konzernen und Agenturen hin und her wechseln.

- im gemeinsamen Intranet über die Heryusforderungen der Kollegen gelesen haben, und tendieren, ihnen zu 'helfen'

Genauso schwatzt der Mitarbeiter aber auch bei der Fahrt zur Arbeit oder bei Streckenkundefahrten etc mit den Mitarbeitern privater EVU. Dabei könnte er von deren z.T. schwierigen Bedingungen hören und ihnen daher helfen wollen ...


Kurz, 1000 Möglichkeiten, menschlich verständlich, aber vom setup falsch/tendenziell parteiisch.

Genau, aber eben in keinem Unterschied, ob der Netzbetreiber nun unter einem Dach - aber trotzdem als eigenständige Gesellschaft innerhalb des Konzerns - firmiert oder in der Privatwirtschaft oder beim Staat angesiedelt ist. Mensch bleibt Mensch, daher wäre theoretisch vieles möglich ...

In dem Beispiel: da ich das genaue Arbeitsfeld nicht kenne, nehme ich an, dass regelbasiert entschieden wird, und du jetzt tatsächlich egal als Angestellter von A oder B gleich entschieden hättest.
Aber: es gibt ja auch den, der die Regeln festlegt. Und auch da gibt es 50/50Entscheidungen...

Regeln sind das eine, die müssen natürlich beachtet werden. Aber bei meinem Beispiel spielen noch viel mehr Einflüsse eine Rolle als die von mir genannten. Und wie gesagt, auch im Regelrahmen gibts bei jeder 50:50-Entscheidung einen Gewinner und einen Verlierer ...
Entscheidend sollte doch eher sein, das der Betrieb so reibungslos wie möglich läuft, denn schließlich ist doch der Zweck der ganzen Übung, Güter und Personen so sicher, zuverlässig und reibungslos wie möglich von A nach B zu bringen.


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