Umstieg auf HGV nur mit enormen Vorteilen gegenüber Fliegen (Allgemeines Forum)

Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Donnerstag, 21.01.2021, 16:43 (vor 1902 Tagen) @ Murrtalbahner

Hallo

aus europäischer (bahnaffiner) Sicher wäre es sicher wünschenswert, ein interkontinentales amerikanisches HGV Netz zu haben. Aber glaubt da jemand ernsthaft dran? Sobald Fliegen wieder in halbwegs normalem Umfang möglich ist, wird der Luftraum über USA wieder gut gefüllt sein.

Da muss es schon einen Hypervorteil geben (Anreiz in Sachen Zeit, Komfort und Kosten), dass hier auf die Bahn umgestiegen wird - das sähe ich nur bei einer Art Transrapid mit einer Überwindung der Strecke New York - Chicago in unter 2h und einer Überwindung New York - LA/San Francisco in unter 4h. Googelt man Flugzeit New York - San Francisco kommt man auf gut 6,5h. Das gilt es dann deutlich zu unterbieten.


Warum muss man deutlich unterbieten und warum gleich die große Keule mit NY - SF?

Weil Zeit in der Business Welt ein entscheidender Faktor ist. Sollte sich die aktuelle Lage irgendwann mal wieder beruhigen und gen Null tendieren, wird sicher auch das Fliegen wieder ansteigen. Manche Entscheidung kann eben nicht virtuell getroffen werden.

Es wäre doch schon mal eine gute Sache, an der Westküste eine Nord-Süd-Achse zu schaffen, ebenso an der Ostküste mit Abzweig nach Houston, und von dort eine Bogen-Trasse über Kansas, Chicago und Cleveland wieder nach NY. Eine weitere Trasse könnte von Minneapolis über Chicago und Nashville nach Atlanta führen, wo wieder die Ostküsten Nord-Süd getroffen wird. Mit zwei drei Stichstrecken hätte man dann schon recht viel erschlossen, ohne gleich die große Rund über die Rocky Mountains drehen zu müssen.

Vom Ansatz her gut und verständlich. Aber über die Rockies musst du schlussendlich auch was sinnvolles anbieten.

--
Gruß
Uwe


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