Sinnvoll digitalisieren - Nachweise auf Papier (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

GUM, Dienstag, 05.01.2021, 09:30 (vor 17 Tagen) @ Ösi

Hallo,

dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Kunden nicht blindlings auf Technologie verlassen sollten.

Ein mit blossem menschlichen Auge lesbarer Fahrschein ist nicht nur bei Störungen der Infrastruktur der Joker überhaupt.

Da siehst Du auch, dass Dinge wie der Komfort Check-in vollkommen sinnfrei sind. Sie erhöhen die Abhängigkeit vom IT-Dienstleister auf 100 %!

Deshalb wo immer moegkoch: Der echte Papierfahrschein ist Trumpf.

Zumal dieser wie seit Jahrhunderten üblich auch vor Fahrtantritt weitergegeben werden kann.

Noch vor gar nicht mal so langer Zeit hättest Du verwunderte Blicke geerntet, wenn Du bei Deiner Wochenendrückfahrkarte darauf bestanden hättest einen Namen eintragen zu lassen.....

Das wäre in der heutigen Bahn-Terminologie Flexpreis Rabatt 20.

Deshalb mein Tipp an alle Digital Naives auch gedanklich Szenarien durchzuspielen, wenn die digitale Infrastruktur mal nicht funktioniert.

Damit kann man sugar Geld verdienen, wenn man diesen gesunden Menschenverstand als "Business continuity"-Projekt verkauft.

Für den Beutragsbaum-Eröffner ist dies gut, weil der Schaden vergleichsweise gering ist. Stell Dir mal vor er sitzt gerade am Ende der Welt und der Hotelier tauscht einfach den Preis aus.

Ist mir in Miniform mit der Kaffeekapsel-Firma auch passiert. Storniert die Order vom 30.12. und gibt sie zu den neuen Preisen erneut auf.

Jetzt steht da plötzlich: Telefonisch aufgegeben am 03.01.!

Sowas halte ich für viel schlimmer, weil vor lauter Elektronik das Verständnis für betriebliche Abläufe verlorengeht.

Liebe Grüße

GUM

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