Auf Kulanz hoffen (Fahrkarten und Angebote)

Knochendochen, Montag, 21.09.2020, 18:47 (vor 2002 Tagen) @ ICE619

Wenn du mit unterdrückter Nummer anrufst, können sie dich natürlich nicht einer Telefonnummer zuordnen, aber zum Beispiel deinem bahn.de-Konto, wenn du irgendwelche Daten wie Auftragsnummern, Name, Geburtsdatum oder Adresse angibst, was man ja meinstens macht, wenn man da anruft.

Die Information habe ich daher, dass ich bei einem komplizierten Anliegen einmal bei der Hotline angerufen habe, dann noch kurz was überlegen musste und anschließend ein zweites Mal angerufen habe. Beim zweiten Mal war eine andere Mitarbeiterin am Telefon als beim ersten mal. Sie sagte gleich sowas wie: "Ah ja, ich sehe gerade, meine Kollegin hat das hier schon im System eingetragen, dass das mit der Fahrradreservierung nicht geklappt hat, ich versuchs nochmal." Daraus schließen ich, dass dort in irgendeiner Weise ein Protokoll über Kunden geführt wird.

Es ist übrigens völlig üblich, dass Unternehmen ein Protokoll über ihre Kunden führen, also nichts, was nur speziell die Bahn macht. Wahrscheinlich möchte man bei der Bahn dadurch dem vorbeugen, dass zum Beispiel irgendein Kunde dauernd Kulanz verlangt, um sich einen Vorteil zu verschaffen, und dann damit durchkommt. Wenn sich zum Beispiel jemand dauernd irgendwelche Tickets storniert, wird das irgendwann nicht mehr gehen, weil die Mitarbeiter im Protokoll sehen, dass der das andauern macht. Ist es hingegen das erste mal, dass jemand um Kulanz bittet, wird man sicher kulanter sein. Deshalb sollte man Kulanz niemals ausnutzen, sonst gibt's irgendwann gar keine mehr.


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