Sehe ich genauso (Allgemeines Forum)

ICETreffErfurt, Eisenach, Dienstag, 12.05.2020, 00:31 (vor 165 Tagen) @ Bronnbach Bhf
bearbeitet von ICETreffErfurt, Dienstag, 12.05.2020, 00:35

Macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn, da es für die KRM ja die neuen ICE4 gibt.


Noch. Wenn die derzeit ausgeschriebene Bestellung der 30 neuen, 300km/h schnellen ICE Züge irgendwann ab 2022/23 zur Auslieferung kommt, werden auch die ICE4 ganz schnell wieder von der KRM verschwinden (abgesehen von einzelnen Tagesrandleistungen sowie kurzfristigen Ersatzzugleistungen bei L41, L42, L43 und L47). Der Regeleinsatz der ICE4 auf der KRM hat gezeigt, dass ein wirtschafticher Einsatz auf der KRM ohne Wirbelstrombremse faktisch nicht darstellbar ist.

Also ich kann mir vorstellen eine durchgehende Verbindung NRW-Schweiz mit ICE4 anzubieten. Die 13-teiligen ICE4 würden sich dafür gut anbieten. Das die Linie 43 in Basel endet liegt ja alleine am Zugmaterial. Die Nachfrage und der Wille seitens der SBB für eine Verlängerung nach Interlaken / Chur / sonstwo ist sicher vorhanden.

Wenn, wäre die L43 ein geeigneter Kandidat für ICE4 auf der SFS KRM.

Wobei ich sagen muss, dass die ICE1R2 als Sprinter zwischen München und Berlin vielleicht auch Probleme bekommen könnten. Die müssten ja ziemlich lange Abschnitte an ihrer Leistungsgrenze fahren, um die 3er Fahrzeiten halten zu können. Ich weiß nicht ob das im Sinne einer "Lebensdauerverlängerung" ist.


Der Einsatz der ICE1 LDV auf der L29 wurde von der DB nie kommuniziert. Das geisterte immer nur als Idee seitens diverser Forumsteilnehmer sowohl hier als auch bei DSO durch die Lande, ohne jeden Quellennachweis.

Ich weiß, ich war auch dabei. Einfach wegen der Diskussionen um die zu wenigen ICE3. Aber das soll sich ja, wie du richtig schriebst, ändern.

Aber die Sprinter-Trasse der L15 wird sich bis zum Ausbau von Frankfurt–Fulda nicht großartig ändern. Zwischen Erfurt und Halle ist der Fahrzeitunterschied zwischen L15 und L29 nur 4 Minuten. (31 Minuten vs. 27 Minuten) und woanders kann man nicht schneller fahren. Zwischen Frankfurt und Abzweig Faßdorf bei Bebra gibt es zu viele Trassenkonflikte. Und selbst auf dem am wenigsten befahrenen Abschnitt Faßdorf–Gerstungen–Eisenach–Erfurt sind die Sprinter im Güter- und Nahverkehr eingezwängt.

Wenn die kommenden Jahre erstmal die Bauarbeiten im Hönebachtunnel beginnen, werden die Sprinter eh über viele Monate hinweg wieder über den alten Laufweg via Kassel und Wolfsburg fahren.


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