Differenzierter Flexpreis am Beispiel Hamburg-Hannover (Fahrkarten und Angebote)

telemaxx, Bremen, Hannover, Freitag, 01.11.2019, 14:04 (vor 2331 Tagen)
bearbeitet von telemaxx, Freitag, 01.11.2019, 14:06

Hallo zusammen,

ich habe mir mal den differenzierten Flexpreis am Beispiel Hamburg-Hannover angeschaut. Die Bahn behauptet ja, dass sie die Fahrpreise zum Fahrplanwechsel nicht erhöht. Das stimmt nur, wenn man eine sehr eingeschränkte Definition von Fahrpreiserhöhung hat.

Denn de facto ist es so, dass an den Tagen, wo die meisten Leute Bahn fahren, die Fahrpreise (weiter) erhöht werden. Beim Beispiel Hamburg-Hannover liegen die Preiserhöhungen im Vergleich zum "Normalpreis" (49 Euro) bei bis zu 14,3 % an manchen Tagen.

Aber selbst im Durchschnitt aller Tage bis Mai erhöht die DB die Fahrpreise um ca. 0,8 %. Gemittelt über alle Reisenden liegt die Preiserhöhung dann irgendwo zwischen den 0,8 % und 14,3 %.

Ich kann einerseits verstehen, dass die DB mit der Ausweitung des Angebots nicht hinterherkommt und deswegen versucht, durch Fahrpreiserhöhungen die Reisenden zu lenken. Andererseits können viele Menschen (dazu gehöre auch ich) nicht einfach flexibel den Reisetag ändern. Daher finde ich es dreist von der DB, so zu tun als ob sich die Fahrpreise nicht erhöhen würden.

Selbst mit einer Absenkung der MwSt haben wir an manchen Tagen dann immer noch eine Fahrpreiserhöhung. Und wer weiß, wie weit die DB das in der Zukunft noch treibt? Plus/minus 30 %?

Fahrpreise Fahrplanjahr 2019 (Rest):
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Fahrpreise Fahrplanjahr 2020 (bis Mai):
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